Bene baute 2013/14 noch mehr Verlust

Der angeschlagene Büromöbelhersteller Bene hat im Geschäftsjahr 2013/14 noch mehr Verlust geschrieben. Das Betriebsergebnis (EBIT) verschlechterte sich vorläufigen Zahlen zufolge von -17,2 auf -24,2 Mio. Euro, gab das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag bekannt. Der Mitarbeiterstand reduzierte sich weltweit um 22 Prozent oder 308 Personen auf 1.079.

Bene braucht offenbar Investoren. Gemeinsam mit dem Kernaktionär Bene Privatstiftung und unter Einbindung der finanzierenden Banken sollen Gespräche mit möglichen Eigenkapitalgebern geführt werden, schreibt die Firma in der Pflichtmitteilung. Deloitte sei als Berater bestellt worden.

Der Konzernumsatz brach im abgelaufenen Geschäftsjahr um fast ein Viertel (23,6 Prozent) auf 163,1 Mio. Euro ein. Der Umsatzrückgang sei überwiegend auf eine selektivere Marktbearbeitung und eine weniger auf Umsatzvolumen denn auf Preisqualität ausgerichtete Vertriebsstrategie zurückzuführen, führt die Firma aus.

Das Management hält weiter daran fest, im Geschäftsjahr 2014/15 ein ausgeglichenes operatives Ergebnis zu erreichen. Die endgültigen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2013/14 werden am 21. Mai publiziert.

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