Wiener Börse schließt zu Wochenbeginn fester

Für die Wiener Börse hat die Handelswoche turbulent begonnen. Nach einem tiefroten Start in den Tag konnte sich der ATX am Montag im weiteren Verlauf wieder bis in die Gewinnzone vorarbeiten und schloss schließlich bei schwachem Volumen um 1,52 Prozent fester bei 2.111,16 Einheiten.

In der Früh hatten die Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland europaweit für starke Verunsicherung unter den Anlegern sowie für Kursverluste gesorgt. Bereits im Laufe des Vormittags kehrte die Zuversicht der Anleger jedoch wieder zurück. Bis zum Nachmittag hellte die Stimmung zunehmend auf und einige europäische Indizes - darunter auch der ATX - schafften den Sprung in die Gewinnzone.

Besonders deutlich zeigte sich die allgemeine Trendumkehr bei den Wiener Bankaktien. Zu Handelsschluss notierten Erste Group um 3,02 Prozent fester bei 17,42 Euro und Raiffeisen gewannen 3,86 Prozent auf 25,18 Euro. Dagegen standen bei beiden Banktiteln im Frühhandel Abschläge von über drei Prozent zu Buche.