Grazer Studie

Macht Junk Food wirklich depressiv?

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Forscher der Med Uni Graz fanden heraus: Junk Food macht depressiv! Stellt sich nun die Frage wieso?

Bei der Untersuchung des Zusammenspiels zwischen Darm und Gehirn kamen Grazer Forscher auf eine interessante Schlussfolgerung: Laut ihnen soll Junk Food depressiv machen. Denn während Forschungen an Mäusen entdeckten sie einen Zusammenhang zwischen dem Mikrobiom im Darm und unserer Psyche. So soll beispielsweise eine sehr fettreiche Ernährung, durch die Entwicklung der Mikrobiome, mögliche Depressionen begünstigen.

Mäuse auf Fett-Diät

Während eine Gruppe an Mäuse über mehrere Wochen mit ausgewogener Ernährung gefüttert wurde, bekam eine andere Gruppe an Mäusen die gesamte Woche ausschließlich fettreiche Kost (ca. 60 % Fettanteil). Nach acht Wochen zeigten sich bereits erstaunliche Ergebnisse: Das Verhalten der Mäuse, die fettreich ernährt wurden, hat sich drastisch geändert. Sie verzichteten vermehrt auf Interaktionen mit Artgenossen, verspürten weniger Lust und vernachlässigten ihr Fell. Dies seien alles Anzeichen für depressives Verhalten, betonten die Forscher der Med Uni Graz. Die Untersuchungen weisen laut den Forschern auf Störungen im Gehirn hin, allerding müssten genauere Fragen noch geklärt werden.

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