Wer fit sein will und vielleicht abnehmen möchte, fragt sich oft: Wann ist die beste Zeit für das Training? Morgens oder doch lieber abends? Es gibt unzählige Meinungen und Mythen zu diesem Thema. Tatsächlich kann die Tageszeit, zu der Sie trainieren, den Erfolg Ihres Trainings beeinflussen.
Die Frage, ob morgens oder abends trainieren effektiver für Fettverbrennung und Muskelaufbau ist, sorgt schon lange für hitzige Diskussionen. Während einige glauben, dass das frühe Training der Schlüssel zum Erfolg ist, schwören andere auf das abendliche Workout. Doch was sagt die Wissenschaft? Der Zeitpunkt Ihres Trainings könnte entscheidend dafür sein, wie schnell Sie Fett verbrennen und Ihren Körper straffen!
Darum sollten Sie morgens trainieren
Ein frühes Training hat viele Vorteile, die Ihnen helfen, nicht nur fitter, sondern auch produktiver zu werden. Es hilft Ihnen, eine konsistente Routine aufzubauen. Wenn Sie gleich nach dem Aufstehen aktiv werden, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Sie Ihr Training durch unvorhergesehene Ereignisse im Laufe des Tages verschieben.
Außerdem setzt Bewegung Endorphine frei, die Sie wach und produktiv machen. Der Sport am Morgen gibt Ihnen den nötigen Kick, um richtig durchzustarten. Einer der größten Pluspunkte: Der Körper verbrennt durch das morgendliche Training mehr Kalorien, nicht nur während der Einheit, sondern auch den ganzen Tag über.
Morgendliches Training: Die Nachteile
Das Training früh am Morgen hat jedoch nicht nur Vorteile. Viele Menschen fühlen sich am Morgen noch steif und unaufgewärmt. Gelenke und Muskeln sind kalt, was das Verletzungsrisiko erhöht. Zudem ist die körperliche Leistungsfähigkeit am Morgen oftmals geringer, Sie werden sich vielleicht nicht so stark fühlen wie zu anderen Tageszeiten.
Abends trainieren: Der perfekte Ausklang des Tages
Wer nach einem langen Arbeitstag den Stress des Alltags hinter sich lassen will, für den könnte das abendliche Training die perfekte Wahl sein. Die Muskeln sind nach einem Tag der Aktivität besser durchblutet und aufgewärmt und viele Menschen erleben am Abend ihre höchste körperliche Leistungsfähigkeit, ideal für Muskelaufbau.
Nach einem anstrengenden Tag hilft Sport zudem, den Kopf freizubekommen und Sie fühlen sich danach entspannter. Am Abend haben die meisten auch mehr Zeit für ein intensives Workout ohne Druck, die Tagesaufgaben noch erledigen zu müssen.
Abendliches Training: Die Nachteile
Doch auch das abendliche Training hat seine Schattenseiten. Ein besonders intensives Training kann am Abend zu Schlafstörungen führen. Das liegt daran, dass das Training den Adrenalinspiegel erhöht und die Herzfrequenz ansteigen lässt, was das Einschlafen erschwert. Wer spät trainiert, hat oft Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen.
Die beste Tageszeit, um zu trainieren
Letztlich kommt es darauf an, dass Sie sich überhaupt regelmäßig bewegen. Die Wahl zwischen morgens oder abends zu trainieren ist keine Frage des „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage Ihrer persönlichen Vorlieben und Ihrem Tagesablauf.
Wenn Sie die Kraft und Motivation haben, morgens zu trainieren, profitieren Sie von einer guten Routine und einem hohen Kalorienverbrauch über den Tag hinweg. Wenn Sie lieber abends ins Training starten, genießen Sie eine höhere Leistungsfähigkeit und können den Tag entspannter abschließen.