Der ehemalige ORF-Star und Mörbisch-Intendant plaudert auf Instagram aus dem Nähkästchen und befördert dabei Überraschendes zu Tage.
Das „erste Mal“ haftet in der Erinnerung meist wie ein verklärter Schwarz-Weiß-Film. Auch der österreichische Publikumsliebling Alfons Haider (68) blickt mit einer Mischung aus Amüsement und Nostalgie auf seine amourösen Debüts zurück – wenngleich diese so gar nicht dem gängigen Hollywood-Kanon entsprach.
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In einem entwaffnend ehrlichen Instagram-Clip bilanziert Haider seine ersten Schritte auf dem Parkett der Leidenschaft. Das Szenario: wenig cineastisch, dafür von einer gewissen bühnenreifen Tragikomik geprägt. Der Ort des Geschehens wurde nämlich jäh zum Schauplatz eines mütterlichen Auftritts: „Meine Mutter hat mich erwischt“, gesteht er schmunzelnd.
Tänzerin war älter als eigene Mutter
Die Konstellation war dabei durchaus pikant: Seine damalige Auserwählte, eine Tänzerin des Raimund Theaters, war bereits in einem Alter, das jenes seiner eigenen Frau Mama übertraf. Für den damaligen Jüngling, der sich nach eigenen Worten noch im Schwebezustand zwischen Kindheit und Mannesalter befand, war das Abenteuer dennoch „aufregend und spannend“. Die Hoffnung auf die späte Heimkehr der Mutter zerschlug sich jedoch – und der Rest ist, wie man so schön sagt, (österreichische) Theatergeschichte.
Junger Bühnen-Ehemann
Jahrzehnte später, hat sich der Fokus des Entertainers längst verschoben. Haider küsst heute bevorzugt Männer – und das im Sommer 2026 sogar mit offiziellem Segen des Spielplans. Bei den Seefestspielen Mörbisch wird er in der Paraderolle der Zaza in „Ein Käfig voller Narren“ brillieren. An seiner Seite: Musical-Star Mark Seibert als sein bühnengetrauter Ehemann.