Bescheidener Wunsch

Krebskranke Patrice Aminati: SO möchte sie ihren letzten Tag verbringen

Seit fast drei Jahren kämpft Patrice Aminati gegen schwarzen Hautkrebs. In einem Interview spricht die Moderatorin offen über ihre Familie, ihr verändertes Lebensgefühl und den bescheidenen Wunsch für ihren vielleicht letzten Tag. 

Seit 2023 kämpft Patrice Aminati gegen schwarzen Hautkrebs. Die Moderatorin teilt seither regelmäßig gesundheitliche und private Updates. Anfang Oktober 2025 erklärte sie, dass sie ihre letzte Bestrahlung abgeschlossen habe. Inzwischen wird sie nur noch palliativ behandelt. Im Gespräch mit der neuen "RTL Exclusiv"-Moderatorin Rebecca Mir berichtet Aminati, dass sie nach der Trennung von Ehemann Daniel Aminati zu ihren Eltern gezogen sei und sich dort sehr wohlfühle. "Das ist was ganz Tolles, eine Familie zu haben", betont sie.

Aminati
© Getty Images

Ein bescheidener Wunsch

Auf die Frage nach ihrem Wunsch für ihren vielleicht letzten Tag sagt Aminati: "Dann würde ich gern mit meinen Eltern auf dem Sofa sitzen. Wir würden ein Stück Kuchen essen, einen Kaffee trinken." Für sie bedeute das "absolutes Glück". Eine schwere Krebserkrankung wie ihre werfe einen "auf das Minimum zurück". Das Glück liege für sie ganz nah.

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Veränderte Sicht auf Leben und Tod

Aminati schildert, wie sehr sich ihre Perspektive verändert habe: "Ich war zwei Wochen im Krankenhaus und hatte eine Zahnbürste und ein OP-Hemd. Und ich habe gemerkt: Ich kann leben, und ich kann glücklich sein." Auch ihre Einstellung zum Tod habe sich gewandelt. Eine langjährige Erkrankung sei sehr kräftezehrend, die Kraft lasse nach, und der Tod sei dann "nicht immer das Allerschlimmste, was passieren kann. Es kann tatsächlich auch eine Erlösung sein."

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