Erneut gestreut

Neuer Rückschlag für Patrice Aminati im Kampf gegen Krebs

Patrice Aminati verrät, dass sie im Kampf gegen den Krebs einen weiteren Rückschlag erlitten hat. Ihr Krebs hat sich wieder gestreut.

Im "Nachtcafé" vom SWR verrät Patrice Aminati neue Informationen über ihre Krebserkrankung. Sie stecke derzeit gesundheitlich in einer "schlechten Phase", trotzdem sei sie "positiv gestimmt".

Aminati erklärt: "Jetzt habe ich gestern Abend den Anruf bekommen: Es ist zurück und Metastasen haben in einigen Organen gestreut." Sie kämpft seit über drei Jahren gegen den Krebs. Bei der heute 30-Jährigen wurde damals schwarzer Hautkrebs diagnostiziert. Dieser ist unheilbar.

Behandlungen können nur das Leben verlängern

Aminati geht offen mit ihrer Erkrankung um und gibt regelmäßig Updates zu ihrem Zustand. Gegenüber dem "SWR" sagt sie, dass es sich bei ihrer Behandlung um "Lebensverlängerung" gehe. Aminati befindet sich stetig im engen Austausch mit ihren Ärzten. Sie wird häufig untersucht und die nötige Behandlung angepasst. Dank der Medikamente kann die 30-Jährige öffentliche Termine wahrnehmen.

Trotz der Rückschläge verliert Aminati ihren Lebenswillen nicht. Sie betont: "Ich will weiterleben. Ich habe den Prognosen schon getrotzt. Eigentlich hat man mir gesagt, dass ich letzte Weihnachten schon nicht mehr erleben werde und ich sitze immer noch hier", sagt sie. Laut Aminati solle man der Diagnose glauben, "aber nicht der Prognose."

Ihre Tochter erfährt nur "so viel wie nötig" 

Stärke gibt ihr vor allem eine Person: "Es ist für mich unvorstellbar, dass ich meine Tochter nicht aufwachsen sehe. Ich bin mir ganz sicher, ich werde noch meine Enkelkinder um mich herum erleben."

Ihrer Tochter verrät sie nur "so viel wie nötig" von der Krankheit. Als Aminati ihre Diagnose erhielt, war ihre Tochter nur sechs Monate alt. Wenn sie etwa von einer Behandlung kraftlos sei, sagt sie zu ihrer Tochter: "Die Mama ist ein bisschen müde."

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