Dieter Bohlen

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Sexismus-Skandal um Dieter Bohlen

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Pop-Titan Dieter Bohlen sorgt bei ''Deutschland sucht den Superstar'' mit einem sexistischen Sager für einen waschechten Skandal.

Nachdem Bohlen in der 19. Staffel ausgesetzt hatte, ist der 68-Jährige in der neuen, 20. Ausgabe der Kult-Castingshow wieder mit dabei und sitzt in der Jury. Kurz nach dem Start vor eineinhalb Wochen sorgt Bohlen, der für seine markigen Sprüche bekannt ist und immer gern aneckt, für helle Aufregung.

Was ist passiert? In der Sendung, die kommenden Mittwoch (25. Jänner 2023) ausgestrahlt wird, geht Bohlen auf die Kandidatin Jill Lange los: "Hast du irgendwas Normales gemacht? Oder hast du nur Abi und dich durchnudeln lassen?"

Deftige Worte – und Sexismus pur! Die 22-Jährige reagierte tief verletzt und zeigte sich in einem Reaktions-Video auf Instagram völlig aufgelöst und mit verweintem Gesicht. "Dieter hat mich beleidigt", klagt Lange.

© jill_langee/Instagram
Jill Lange Dieter Bohlen
× Jill Lange Dieter Bohlen

Die fragwürdige Konfrontation fand schon vor mehreren Monaten statt, als die Sendung aufgezeichnet wurde. Vor der Ausstrahlung ist sie aber schon bei RTL Plus abrufbar.

Kandidatin nahm an Kuppel-Shows teil

Der Hintergrund zu Bohlens Sager: Jill Lange ist im TV keine Unbekannte – sie nahm unter anderem an Verkuppelungs-Shows wie "Ex on the Beach" bei RTL teil. In der besagten Szene sagt sie auf Bohlens Frage, warum sie da mitgemacht habe: "Also, ich habe Abitur gemacht und danach dachte ich mir: ‚Was machst du jetzt?‘ Ich wollte (...) Abenteuer erleben."

Daraufhin packte Bohlen seinen sexistischen Durchnudel-Spruch aus. Lange entgeget: "Jeder kann machen, was er will!" Bohlen meint wiederum, er schaue "so einen Schrott" nicht.

RTL beharrt auf Ausstrahlung

Trotz der Aufregung will RTL die Szene nicht aus der Sendung schneiden. Gegenüber "Bild" teilte der Sender mit: "Im Kontext der Diskussion um Jills Datingshow-Erfahrungen sahen wir keinen Anlass, den Dialog aus der Sendung zu schneiden. Jill hätte den Wettbewerb zu jedem Zeitpunkt verlassen können, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlt – das hat sie aber nicht getan."

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