Während Heidi Klum mit pikanten Details über ihren Ehemann Tom für Schlagzeilen sorgt, kocht die Stimmung im Netz wegen des respektlosen Verhaltens von Gastjuror Julien Macdonald gegenüber den Models hoch.
Eigentlich sollte es eine ganz normale Folge von Germany’s Next Topmodel werden: Ein bisschen Glamour, ein schwieriger Walk und die üblichen pikanten Details aus dem Hause Klum-Kaulitz. Während Heidi Klum am Jurypult mal wieder tief blicken ließ und recht unverblümt über die Vorzüge ihres Ehemanns Tom philosophierte, konzentrierten sich die Zuschauer vor den Bildschirmen auf ein ganz anderes „Problem“: Gastjuror Julien Macdonald.
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Was als professionelles Coaching gedacht war, artete nach Meinung der Fans in eine verbale Demontage aus, die viele an die dunkelsten Zeiten des Reality-TVs erinnerte.
„Öffentliches Zerlegen“ statt Coaching
Besonders der Umgang mit den Models Antonia und Anna stieß der Community sauer auf. Macdonald hielt mit seiner Verachtung für mangelndes Talent auf dem Laufsteg nicht hinter den Berg – und das in einer Art und Weise, die viele als arrogant und herablassend empfanden. Auf Instagram entlud sich der Zorn der Zuschauer in einer Einmütigkeit, die man selten sieht.
Die Vorwürfe der Fans sind deutlich:
- Toxische Atmosphäre: Viele Zuschauer empfanden Macdonalds Präsenz als belastend. Ein Fan kommentierte: „Ich fand den Designer unmöglich... er hatte für mich einen so komischen Vibe und das hat sich auf die Models übertragen.“
- Mobbing-Vorwurf gegen Antonia: Das „Coaching“ von Antonia wurde von der Community als reine Schikane wahrgenommen. Ein User schreibt dazu: „Was er heute mit Antonia gemacht hat, war kein Coaching, sondern öffentliches Zerlegen.“
- Beeinflussung der Jury: Beobachter merkten an, dass Heidi erst nach Macdonalds abfälligem Kommentar („Ach, das ist die, die nicht laufen kann“) anfing, die Kandidatin Anna negativ zu bewerten.
Rückschritt statt Diversity
Eigentlich feiert sich GNTM seit einigen Staffeln für mehr Diversität, Inklusion und einen moderneren Umgangston. Doch der Auftritt des Designers fühlte sich für viele wie ein massiver Rückschritt an. „Fühlte sich an wie die ganz frühen, unangenehmen Zeiten von Germany’s Next Topmodel. Wer andere so klein macht, wirkt selbst erstaunlich klein“, resümiert ein Zuschauer treffend.
Besonders der Vorwurf, die Models müssten auf einem schwierigen „Lückenbretterboden“ perfekt performen, während sie vom Juror verbal attackiert werden, lässt die Kritik an der Produktion laut werden. Der Tenor ist einstimmig: „Bitte ladet Julien Macdonald nie wieder ein.“
Das Fazit der Fans
Die Botschaft an Heidi Klum ist klar: Ein moderner, zeitgemäßer Umgang sieht anders aus. Während die Model-Mama über Toms „bestes Stück“ scherzt, fordern die Fans Konsequenzen für die Wahl ihrer Gastjuroren. Professionalität bedeutet Kritik auf Augenhöhe – nicht das „Zerlegen“ junger Talente vor laufender Kamera.