Pikanter Talk

"Zu klein da vorn!" Heidi Klum spricht bei GNTM über Toms bestes Stück

Zwischen kalifornischer Brise und knapper Bademode avancierte die jüngste Episode von „Germany’s Next Topmodel“ durch pikante Einblicke und moralische Zerreißproben zum viel diskutierten Medienspektakel.

In der jüngsten Ausgabe von „Germany’s Next Topmodel“ mutierte der kalifornische Venice Beach zur Bühne für eine besonders freizügige Inszenierung. Unter der gleißenden Sonne wurden die Kandidatinnen und Kandidaten mit der harten Realität des Model-Business konfrontiert: Ein „Bademoden-Walk“ forderte nicht nur Mut zur Lücke, sondern zwang die Herren der Schöpfung in derart knapp bemessene Beinkleider, dass selbst die Grand Dame der Sendung, Heidi Klum (52), kurzzeitig die professionelle Contenance verlor.

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Von der Rasur zum Runway

Der Tag begann für die angehenden Models mit den üblichen Mechanismen der Branche. Während sich Alexavius (22) im Vorfeld souverän den begehrten Casting-Job sicherte, stand für das restliche Kollektiv eine umfassende Korrektur des Erscheinungsbildes an. Zwischen Ganzkörperrasur und großzügigem „Spray Tan“ wurde alles unternommen, um die Physis der Teilnehmenden für die darauffolgende Präsentation zu optimieren.


 

Doch die äußere Politur täuschte nicht über die fachliche Strenge hinweg. Designer Julien Macdonald (55), bekannt für seine pointierte und bisweilen scharfzüngige Kritik, ließ bereits bei der Probe kein gutes Haar an der Performance. Die 22-jährige Anna scheiterte in seinen Augen kläglich an der Vertikalen: „Sie kann nicht in hohen Schuhen laufen“, so das vernichtende Urteil des Briten.

Gewissensbisse und anatomische Vergleiche

Für die gläubige Christin Safia (25) entwickelte sich die modische Vorgabe indes zur moralischen Zerreißprobe. Angesichts der Freizügigkeit ihres Badeanzugs suchte sie Zuflucht in der Exegese: „Ich glaube nicht, dass in der Bibel steht, dass man sich so kleiden soll.“ Gänzlich andere, weniger spirituelle Gedanken pflegte unterdessen Heidi Klum, als die männlichen Models den Sand zum Laufsteg umfunktionierten.

Die optische Wucht der minimalisierten Speedos riss die Model-Mutter aus ihrer Konzentration: „Sie haben so ganz kleine Speedo-Hosen an. (…) Die Hosen sind aber auch alle so knapp geschnitten. Ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren!“ In einem fast schon frivolen Dialog mit Macdonald erkundigte sie sich nach etwaigen Hilfsmitteln: „Hast du da überall vorn was reingesteckt?“ Als dieser das Volumen als rein natürliches Attribut deklarierte, konnte sich Klum einen direkten Querverweis auf ihr Privatleben mit Ehemann Tom Kaulitz (36) nicht verkneifen: „Ich glaube, mein Mann würde da nicht reinpassen. Das ist zu klein da vorn, das Teil!“


 

Ein Abschied ohne Pathos

Während die Model-Chefin bei Kandidat Boureima (21) jegliches Feuer vermisste und Best-Ager Carsten (49) attestierte, er würde lediglich „gerade spazieren“ gehen, traf es Antonia (19) besonders hart. Macdonald zweifelte offen an ihrer Star-Qualität: „Ich könnte mich nicht an dich erinnern. (...) Ich sehe kein Topmodel in dir.“ Trotz Tränenausbruchs und harscher Kritik durfte Antonia die Reise vorerst fortsetzen.

Das endgültige Aus ereilte schließlich Carsten. Die Jury, komplettiert durch Gastjurorin Stella Maxwell (35), sah in dem 49-Jährigen nicht das notwendige Potenzial für die internationale Bühne und schickte ihn ohne Foto nach Hause.

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