Blinder Schütze

Prinz William versucht sich als Robin Hood

Britischer Thronfolger William versucht blind ins Schwarze zu treffen.

Der britische Thronfolger Prinz William besuchte ein neues Training- und Rehabilitationszentrum für blinde Ex-Soldaten. Und die Verantwortlichen hatten ein ganz besonderes Programm für den Adelsbesuch geplant.

BILDER: Der Prinz beim Blind-Bogenschießen:

Diashow:

Prinz William besuchte St. Dunstan's, ein Trainings- und Reha-Zentrum für blinde Ex-Soldaten.

Dort wurde ihm gezeigt, wie man blind einen Bogen schießt.

Zunächst wurde ohne Pfeil nur die Technik geübt.

Dann durfte es der Prinz probieren.

Drei Versuche hatte er.

Das Ergebnis: Gar nicht mal so schlecht, wenn auch nicht ganz das Ziel getroffen.

Darum durfte er es, um die Ehre des Adels zu wahren, noch einmal ohne Augenbinde versuchen.

Anscheinend klappte es auch so nicht ganz. Darum konzentrierte Will sich auf das, was er kann: Hände schütteln.

Um zu erfahren, wie es ist mit Sichtbehinderun zu leben, bekam der Thronfolger eine spezielle Brille.

Das Lesen fiel ihm so auch sichtlich schwer.

Doch für seine Tapferkeit bekam er von einem Ex-Soldaten ein Andenken geschenkt.

Der Prinz musste beim Bogenschießen teilnehmen. Und das blind! Mit einer Augenbinde zeigte ihm ein Experte, wie es funktioniert. Zuerst noch ohne Pfeil. Dann durfte der Thronfolger auch schießen. Drei Versuche hatte er – und er machte sich gar nicht so schlecht. Das Ziel wurde zwar nicht ganz getroffen, aber immerhin die äußeren Kreise.

Teddy für Tapferkeit
Um seine Ehre zu wahren durfte der Blaublütige dann noch einen Versuch starten, dieses Mal ohne Augenbinde. Doch: Getroffen hat er auch so nicht. Macht aber auch nichts, ein Prinz muss ja nicht blind treffen. Danach wurde ihm noch mittels einer speziellen Brille vorgeführt, wie sich so eine Sichtbehinderung anfühlt und auch hier machte William brav mit. Zum Dank und für seine Tapferkeit bekam er dann einen blinden Teddybären geschenkt.