Kein Reboot

Schock für "Buffy"-Fans: Kultserie kehrt doch nicht zurück

Schlechte Nachrichten für alle Fans der Kultserie "Buffy – Im Bann der Dämonen": Das geplante Reboot ist offiziell Geschichte. Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar verkündete das Aus des Projekts auf Instagram. Trotz eines namhaften Teams wird die Vampirjägerin nicht zurückkehren. 

Fans auf der ganzen Welt haben jahrelang darauf gehofft, doch am Sonntag machte Sarah Michelle Gellar die Hoffnungen zunichte. Auf Instagram teilte die 48-Jährige ihren Followern mit, dass der Streamingdienst Hulu das Projekt mit dem Titel "Buffy the Vampire Slayer: New Sunnydale" nicht weiter verfolgen wird. "Es tut mir wirklich leid, euch das mitteilen zu müssen, aber ich wollte, dass ihr es alle von mir erfahrt", erklärte die Schauspielerin enttäuscht.

© Photo Press Service, www.photopress.at
 

Aus für das Vampir-Reboot

Dabei sahen die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Erfolgsserie, die auch hierzulande eine riesige Fangemeinde hat, eigentlich hervorragend aus. Neben Gellar war die oscarprämierte Regisseurin Chloé Zhao für die Pilotfolge vorgesehen. Auch Musik-Legende Dolly Parton war als Produzentin mit ihrer Firma an Bord. Die Geschichte hätte sich um eine neue, 16-jährige Vampirjägerin gedreht, während Gellar in ihre Kultrolle als Buffy Summers zurückgekehrt wäre. Warum das Projekt trotz fertiger Drehbücher nun gestoppt wurde, ist bisher nicht bekannt.

Abschied von einer Ikone

In ihrem Statement bedankte sich Gellar ausdrücklich bei Regisseurin Chloé Zhao. Durch die Zusammenarbeit sei ihr wieder bewusst geworden, wie viel die Rolle der Buffy nicht nur ihr selbst, sondern auch den Fans bedeute. Gellar verkörperte die Highschool-Schülerin, die in Sunnydale gegen Vampire kämpfte, ursprünglich von 1997 bis 2003. Interessant dabei: Der ursprüngliche Serienschöpfer Joss Whedon wäre aufgrund von Vorwürfen über toxische Arbeitsbedingungen kein Teil der Neuauflage gewesen.

Golden Globes 2012: Sarah Michelle Gellar
© Getty Images

Gellars späte Meinungsumkehr

Noch vor wenigen Jahren stand Gellar einer Fortsetzung skeptisch gegenüber, da die Serie für sie primär die Schrecken der Pubertät symbolisierte. Erst Ende 2024 änderte sie ihre Meinung, inspiriert durch den Erfolg anderer Serien-Revivals wie jener von "Sex and the City". Trotz dieser neuen Motivation der Hauptdarstellerin bleibt das Kapitel Sunnydale nun wohl endgültig geschlossen. Ein Trost bleibt den Fans: Die Bedeutung der Serie für die Stärkung von Frauenfiguren im Fernsehen bleibt laut Gellar vom jetzigen Aus unberührt.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten