Abmachung

Er gab der Queen ein Versprechen: Jetzt bricht Harry es

Prinz Harry steht in der Kritik. Bei seinem Ukraine-Besuch soll der 41-Jährige eine klare Abmachung mit seiner verstorbenen Großmutter, Queen Elizabeth II., gebrochen haben. 

Als Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) Anfang 2020 als Vollzeit-Royals zurücktraten, war ihr ursprünglicher Plan, das Königshaus in Teilzeit zu vertreten und nebenbei Geld zu verdienen.

Queen Elizabeth II. schob diesem Vorhaben jedoch einen Riegel vor. Der damals 35-Jährige musste hoch und heilig versprechen, nach dem Megxit nicht mehr in königlicher Funktion aufzutreten. Genau diese Vereinbarung soll er nun missachtet haben.

Vorwürfe von britischem TV-Moderator

Der britische TV-Moderator Mark Dolan erhob in seiner Sendung vom 27. April schwere Vorwürfe. Er warf dem Herzog von Sussex vor, er "zerreiße seine Vereinbarung" mit der 2022 verstorbenen Königin. Auslöser war Harrys zweitägiger Aufenthalt in der Ukraine. Dort forderte er die US-Regierung auf, ihren Verpflichtungen im Ukraine-Konflikt nachzukommen. Zudem betonte er gegenüber ITV News, dass er "immer Teil der königlichen Familie" sein werde. Dolan kritisierte: "Harry will meiner Meinung nach halb drin, halb draußen sein. Ein Status, den seine Großmutter bei den Megxit-Verhandlungen ausdrücklich abgelehnt hat."

Harry
© Getty Images

Kritik an Australien-Reise des Paares

Auch der königliche Korrespondent Rupert Lowe schloss sich der harten Kritik an. Er argumentiert, Harry sei "kein Teil der königlichen Familie mehr" und versuche dennoch krampfhaft, seine Bedeutung zu bewahren. Lowe führte als Beleg die kürzliche Australien-Reise des Herzogs mit Ehefrau Meghan an. Programmpunkte wie Krankenhausbesuche und ein Auftritt am Bondi Beach seien typisch für offizielle Aufgaben. "Das war praktisch eine königliche Tour", so Lowe.

Politische Aussagen als völlig unangemessen

Besonderen Unmut zogen zudem Harrys Äußerungen zur amerikanischen Ukraine-Politik auf sich. Der 41-Jährige betonte zwar, er sei "nicht als Politiker hier", sondern als "Humanitärer" und "Soldat, der Dienst versteht". Dennoch fällte Lowe ein klares Urteil über das Verhalten des Prinzen: "Dass Harry etwas über Amerika sagt, ist völlig unangemessen, wenn er noch glaubt, Teil der königlichen Familie zu sein."

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