Die Oscar-Nominierungen sind da und lassen Hollywood erzittern. Mit gleich 16 Nominierungen für "Blood & Sinners"
Das erwartete Superstar-Duell zwischen Leonardo Di Caprio und Globe-Sieger Timothée Chalamet, gleich 16 Nominierungen für „Blood & Sinners“ (neuer Rekord) aber eine feste Watschn für Hollywoods Top Ladies!Die Oscars, die am 15. März im Dolby Theatre von Los Angeles über die Bühne gehen, werden heuer spannend wie nie. Am Dienstag gaben die Schauspieler Danielle Brooks und Lewis Pullman im Samuel Goldwyn Theater die Nominierungen in den 24 Kategorien bekannt und lösten damit ein veritables Hollywood-Beben aus.
-
"Schneewittchen" als Top-Favorit für die Anti-Oscars
-
Superstars und Austro-Filme rocken die Berlinale
- Kinobeben: "Zoomania 2" bremst "Alles steht Kopf 2" aus
Der Horror-Film "Blood & Sinners" wurde gleich 16 mal nominiert und übertrifft damit den Rekord von „Titanic“, „Alles über Eva“ und „La la Land“ (je 14). Mit 13 Oscar-Chancen ist der schräge Politthriller „One Battle After Another” der größte Konkurrent. Je 9 mal wurden "Frankenstein", "Marty Supreme" und das Norwegische Familiendrama „Sentimental Value“ nominiert.
Oscars 2026 - Die wichtigsten Nominierungen:
Bester Film:
Bugonia
F1
Frankenstein
Hamnet
Marty Supreme
One Battle After Another
The Secret Agent
Sentimental Value
Sinners
Train Dreams
Bester Hauptdarsteller:
Timothée Chalamet - Marty Supreme
Leonardo DiCaprio - One Battle After Another
Ethan Hawke - Blue Moon
Michael B. Jordan - Sinners
Wagner Moura - The Secret Agent
Beste Hauptdarstellerin:
Jessie Buckley - Hamnet
Rose Byrne - If I Had Legs I’d Kick You
Kate Hudson - Song Sung Blue
Renate Reinsve - Sentimental Value
Emma Stone - Bugonia
Bester Nebendarsteller:
Benicio del Toro - One Battle After Another
Jacob Elordi - Frankenstein
Delroy Lindo - Sinners
Sean Penn - One Battle After Another
Stellan Skarsgård - Sentimental Value
Beste Nebendarstellerin:
Elle Fanning - Sentimental Value
Inga Ibsdotter Lilleaas - Sentimental Value
Amy Madigan - Weapons
Wunmi Mosaku - Sinners
Teyana Taylor - One Battle After Another
Beste Regie:
Chloé Zhao - Hamnet
Josh Safdie - Marty Supreme
Paul Thomas Anderson - One Battle After Another
Joachim Trier - Sentimental Value
Ryan Coogler - Sinners
Bester ausländischer Film:
Brasilien, "The Secret Agent"
Frankreich, "It Was Just an Accident"
Norwegen, "Sentimental Value"
Spanien, "Sirât"
Tunesien, "The Voice of Hind Rajab"
Spannend: absolute Topstars wie Jennifer Lawrence („Die My Love”), Julia Roberts (“After The Hunt”, Amada Seyfried (“The Testament of Ann Lee”, Dwayne Johnson („The Smashing Machine“, Jeremy Allen White (“Springsteen: Deliver Me from Nowhere“)
oder George Clooney („Jay Kelly“), die bei den Golden Globes noch nominiert waren, wurden nun von den 9.905 Stimmberechtigen Mitgliedern der Academy übergangen. Ebenso der 2. Teil von "Wicked".
Dazu sind auch die ganz großen Blockbuster „Zootopia 2“und „Avatar 3“ nur in Nebenkategorien zu finden. Dafür schafften es überraschenderweise die Formel1-Action "F1" mit Brad Pitt auf die Nominierungsliste für „Bester Film“.
Österreich spielt heuer bei den Oscars fast keine Rolle. Nachdem es „Pfau – Bin ich echt?“ nicht einmal auf die Shortlist schaffte, verpasste nun auch Susanne Wuest mit dem deutschen Beitrag „In die Sonne schauen“ die Nominierung bei "Bester internationaler Film". Auch der heimische Dokumentarfilmer Richard Ladkani schaffte es mit seinem "Yanuni" nicht in die Endrunde. Dafür darf wenigstens Christoph Waltz gleich 9 mal mit seinen „Frankenstein“-Kollegen mitzittern.
Die 98. Academy Awards, bei denen erstmals ein Oscar für Casting verliehen wird, steigen am 15. März unter der Moderation von TV-Talk-Legende Conan O'Brien. Bereits am 14. März werden die weniger begehrten „Goldenen Himbeeren“ für die schlechteste Filme des Jahres vergeben. Da sind "Schneewittchen" und die "Krieg der Welten"-Neuverfilmung mit je 6 Nominierungen die „Favoriten“.