Die Ehefrau ist das neue Werk der Bestsellerautorin.
Wir haben schon öfter auf diesen Seiten von der US-Bestsellerautorin Freida McFadden berichtet. Warum? Weil sie ein Phänomen ist, ihr Aufstieg in den Thriller-Olymp der gegenwärtig erfolgreichsten Autorinnen ihres Genres faszinieren ist (und wahrscheinlich auch einer exzellenten Marketingkampagne geschuldet).
"Nebenbei" Ärztin
Rund 15 Millionen Exemplare ihrer Bücher sollen sich weltweit bislang verkauft haben. Die Infos über sie sind spärlich, der Name ein Pseudonym: Sie lebt mit ihrer Familie (ein Mann, zwei Kinder) in der Nähe von Boston und arbeitet als Ärztin. Der Brotberuf soll auch der Grund für die Schutzmaßnahmen rund um ihre Person sein – die Autorin möchte die Medizin und die Schriftstellerei strikt trennen.
Shady Familie
Eigenartige Familie. In ihrem neuen, soeben erst erschienenen Buch Die Ehefrau verschlägt es einmal mehr eine vom Schicksal gebeutelte Frau zu einer shady Familie: Sylvia kommt aufgrund eines Zufalls zu den Barnetts. Dort soll sie sich um Victoria kümmern, die ans Bett gefesselt ist, weder gehen noch sprechen kann. Ehemann Adam wünscht sich eine nette Betreuerin für seine Frau, die ihn und das Pflegepersonal entlastet. Doch bald schon kommt es Sylvia so vor, als ob Victoria gar nicht so hilflos ist, wie es scheint. Und Adam, der fesche, ach so nette Schriftsteller, ist vielleicht auch nicht so ein nice guy.
Auch bald verfilmt?
Dieser neue Thriller erinnert stark an McFaddens größten Hit Das Hausmädchen, der ebenso kammerspielartig und im engen Familienverband spielt. Trotzdem wirkt dieser Thriller nicht wie ein Abklatsch, sondern unterhält auf die übliche Art: rasant, mit knallharten Wendungen, garniert mit scharf umrissenen Charakteren, die geheime Abgründe verbergen wollen. Freilich so verfasst, dass sich das Ganze easy verfilmen lässt.