Slapstick

Swarovski & Ostrowski gehen beim Song Contest baden!

Das zweite Semifinale startet mit einer Menge Überraschungen. Unter anderem werden die Zuschauer Victoria Swarovski und Michael Ostrowski in sehr ungewohnter Art und Weise sehen. 

Nach der harten Kritik am ersten Halbfinale wählen Victoria Swarovski (32) und Michael (53) Ostrowski die Flucht nach vorne: Mit einer gehörigen Portion Selbstironie, Schwimmwesten und jeder Menge Wasser startet das Duo in die Jury-Show zum zweiten Semifinale des Eurovision Song Contest in Wien.

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Wer dachte, die beiden Moderatoren würden nach dem Netz-Shitstorm der letzten Tage klein beigeben, wurde gleich zu Beginn der Show eines Besseren belehrt. In einer Slapstick-Einlage, die wohl als direkte Antwort auf ihre Kritiker zu verstehen war, ließen Swarovski und Ostrowski ihr Boot auf der Bühne kurzerhand sinken. In ihrer Parodie „Wasted Boat“ – angelehnt an JJs Song „Wasted Love“ – bewiesen sie Mut zur Hässlichkeit.

Mit Schwimmweste und Wetlook vor das Weltpublikum

Statt in edler Abendrobe begrüßten die beiden das Millionenpublikum diesmal klitschnass im „Wetlook“ und mit leuchtend orangen Schwimmwesten. 

Victoria Swarovski knallt Michael Ostrowski den Masten an den Kopf. 

Victoria Swarovski knallt Michael Ostrowski den Masten an den Kopf. 

© privat

Obwohl das Duo nach dem ersten Semifinale wild umstritten war und auch der zweite Akt sicherlich wieder Stoff für kritische Stimmen bieten wird, schlugen sie sich in der entscheidenden Jury-Show beachtlich. Es scheint, als hätten sie ihren Rhythmus gefunden – auch wenn sie dabei sprichwörtlich baden gingen.

Devise: Spaß vor Quote

Ihre Einstellung für den heutigen Abend hatten die beiden bereits am Nachmittag klargestellt. Die Devise lautet: Performance aus Leidenschaft. „Wir performen, weil es uns Spaß macht“, so das Duo unisono. Ob sie dabei vor 100 Menschen in einem Theater stehen oder vor 170 Millionen Zuschauern an den TV-Geräten, spiele für ihre Spielfreude keine Rolle.

 


 

Während sich die Kritiker wohl auch diesmal an einzelnen Moderationsmomenten abarbeiten werden, halten sich Swarovski und Ostrowski im großen und ganzen toll über Wasser. In der Stadthalle sorgte der „schiffbrüchige“ Auftritt jedenfalls für zahlreiche Lacher und lockerte die angespannte Stimmung vor dem musikalischen Wettstreit spürbar auf.

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