Abseits ihrer spektakulären "Fire"-Performance genießt Sarah Engels das Familienleben und kontert die fiesen Bodyshaming-Kommentare mit einer beeindruckenden Botschaft.
Sarah Engels zeigt in Wien zwei Gesichter: Auf der Bühne die feurige Diva, privat die entspannte Familienmutter. Im Gespräch mit oe24 und beim Empfang der Botschafter gab die Sängerin tiefe Einblicke in ihr Wiener Leben – und fand klare Worte für die untergriffige Kritik an ihrem Körper.
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Nahbarer Star
Während ihr Auftritt mit „Fire“ die Stadthalle zum Beben brachte, gibt sich Sarah Engels abseits des Rampenlichts überraschend bodenständig. Beim feierlichen Empfang mit dem italienischen ESC-Kandidaten und den Botschaftern Michael Rendi und Vito Cecere wirkte die Sängerin völlig gelöst. Kurz zuvor wurde sie von oe24nnoch ganz privat gesichtet: entspannt im Freien mit ihrer Familie, die sie geschlossen nach Wien begleitet hat.
Sarah Engels und ihr Mann Julian (links) saßen nachmittags mit den Kindern im MuseumsQuartier.
„Mein Mann hat mich aufs Laufband geschickt“
Hinter dem perfekten Auftritt steckt harte Arbeit. „Die ganze Performance zu proben hat ein halbes Jahr gedauert“, verriet Sarah auf der Bühne. Besonders die Kombination aus Singen und Tanzen habe sie an ihre Grenzen gebracht. Ihr Geheimrezept für die Ausdauer? „Ich habe auf dem Laufband joggend trainiert, weil mein Mann mich aufs Laufband geschickt hat.“ Der Aufwand hat sich gelohnt: „Die ganze Halle hat gebebt und es war unglaublich, das mit Publikum zu erleben.“
Klare Kante gegen Bodyshaming
Trotz des Erfolgs gab es im Netz hämische Kommentare, sie sei „zu dick“ für ihr Bühnenkleid gewesen. Im oe24-Interview konterte Sarah diese Giftpfeile nun mit einer beeindruckenden Botschaft von Female Empowerment: „Ich glaube, das ist die Message dahinter, dass jeder Körper anders ist. Manche Frauen haben mehr Kurven, manche weniger.“
Sarah Engels plauderte mit oe24-Reporterin Nathalie Martens.
Besonders stolz ist sie auf die Kraft ihres Körpers: „Ich mag meinen Körper, der auch zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht hat.“ Ihr ist es wichtig, jungen Mädchen auf Social Media nichts vorzuspielen: „Das ist mein Körper und der ist vielleicht nicht für alle perfekt, aber für mich schon.“ Sogar über die negativen Schlagzeilen freue sie sich ein Stück weit, da die Aufmerksamkeit dem Thema Mutmachen und Selbstvertrauen zugutekomme.
Karaoke, Schnitzel und Kuschelzeit
Wenn sie nicht gerade um halb acht Uhr morgens aufsteht, um Sport zu treiben oder ihre Kinder sie auf Trab halten, genießt Sarah das Wiener Lebensgefühl. „Ich habe in Wien Partymachen gelernt. Wir treffen uns zum Karaokesingen und Abendessen“, erzählte sie begeistert. Kulinarisch hat sie die Stadt ebenfalls schon erkundet: „Ich hatte gestern mein erstes Wiener Schnitzel, es war großartig, aber ich bin immer noch auf der Suche nach dem absolut besten.“ Ein wichtiges To-Do steht jedoch noch auf ihrer Liste: „Der Kaiserschmarrn fehlt noch.“
Deutscher Botschafter Vito Cecere, Sarah Engels, Sal da Vinci und der italienische Botschafter Giovanni Pugliese.
Familienzeit trotz ESC-Stress
Trotz des vollen Terminkalenders – inklusive eines geplanten Auftritts am Rathausplatz – steht die Familie an erster Stelle. „Allzu viel Zeit bleibt ja nicht. Meistens ist es so, dass wir im Hotel dann noch abends oder morgens kuscheln.“ So viel steht fest: Sarah Engels hat in Wien nicht nur das Feuer auf der Bühne entfacht, sondern auch mit viel Herz und Haltung überzeugt.