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Swarovski und Ostrowski kontern die ESC-Kritik

Das ESC-Moderations-Duo stellte sich nach dem ersten Semifinale der Presse und verriet bereits auch ein paar geheime Details zum zweiten Halbfinale am 14. Mai. 

Nach dem ersten Halbfinale in der Wiener Stadthalle hätte die Stimmung für das Moderatoren-Duo Victoria Swarovski und Michael Ostrowski kaum ungemütlicher sein können. Während das Netz vor bösartigen Kommentaren förmlich überging, zeigten sich die beiden bei der Pressekonferenz am Mittwoch völlig unbeeindruckt von der digitalen „Watschen“.

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Das Internet war mit der Wahl der Gastgeber alles andere als zufrieden. Kaum war die erste Show vorbei, ergoss sich ein regelrechter Shitstorm über das Duo. Besonders Victoria Swarovski geriet ins Visier: Ihr Englisch sei „schlechter als gedacht“ und ein User bezeichnete sie hämisch als „kleinen Stein“, der sprachlich nicht überzeugen konnte.


 

Auch Michael Ostrowski blieb nicht verschont; seine Performance wurde als „Moderation des Todes“ tituliert und Zuschauer spotteten darüber, dass man nach zwölf Monaten Vorbereitungszeit ausgerechnet diese „zwei Nasen“ präsentiert bekäme.

„Gar nicht gesehen“ – Swarovski bleibt im Tunnel

In der Stadthalle war am Mittwoch von Verunsicherung jedoch keine Spur. Victoria Swarovski konterte die Kritik charmant. Auf die fiesen Kommentare angesprochen, ließ sie wissen: „Ich habe das gar nicht gesehen.“ Für die Kristall-Erbin gehört Gegenwind offenbar zum Geschäft: „Es wird immer jemanden geben, der jammert.“

Damit wischt sie die teils harten Urteile – etwa den Vergleich Michael Ostrowskis mit einem „gealterten Antoine de Caunes“ oder die Enttäuschung darüber, dass die Moderation "peinlich" sei – schlichtweg vom Tisch.

Ostrowski bleibt authentisch

Auch Michael Ostrowski, der im Netz als „Eberhofer-Pathologe“ belächelt wurde, sieht keinen Grund, seine Linie zu ändern. Seine Strategie gegen die Netz-Häme ist simpel: „Ich blende das aus.“ Für ihn mache es keinen Unterschied, wie groß die Bühne tatsächlich ist. Egal ob er vor einem Millionenpublikum beim ESC stehe oder vor lediglich 100 Zuschauern: „Ich wäre genau gleich.“


 

Während der Pressekonferenz verrieten die beiden gleich auch, dass sie im zweiten Semifinale erneut singen werden: "I'm so excited" und "Wasted Boat", eine Neuinterpretation von JJs Hit, werden hier zu hören sein. 

Fokus auf das Finale

Trotz der Unkenrufe, der ORF sei nach dieser „inszenierten“ Show „komplett broke“, konzentriert sich das Duo lieber auf die kommenden Aufgaben. Während das Netz noch darüber rätselt, ob die Moderation wirklich so „wild“ bleiben muss, haben Swarovski und Ostrowski klargestellt: Sie ziehen ihr Ding durch – ganz ohne Rücksicht auf die digitalen Giftpfeile

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