Im Netz hagelt es bereits zu Beginn des 1. Semifinales heftige Kritik für das Moderations-Duo. Teilweise sind die Kommentare weit unter der Gürtellinie.
Wien ist im Song-Contest-Fieber, doch für das Moderatoren-Duo hagelt es bereits zum Start heftige Kritik. Während in der Stadthalle das erste Halbfinale über die Bühne geht, läuft im Netz die Gift-und-Galle-Maschine heiß. Besonders Victoria Swarovski und Michael Ostrowski bekommen ihr Fett weg.
Mehr lesen:
- Bitte warten! Mega-Schlange vor der Stadthalle
- SA-Uniform? Wirbel um Cosmó-Kostüm
- Flotter Hüftschwung: Bürgermeister Ludwig macht den "Tanzschein"
Es sollte ein glanzvoller Abend für den ORF werden, doch für viele Zuseher wurde der Auftakt zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien eher zur Geduldsprobe. Kaum waren die ersten Töne des ersten Halbfinales verklungen, füllten sich die sozialen Netzwerke mit bissigen Kommentaren über die Wahl der Gastgeber.
„Moderation des Todes“ und Englisch-Patzer
Im Zentrum der Kritik steht vor allem Victoria Swarovski. Die Kristall-Erbin, die international den Glamourfaktor erhöhen sollte, enttäuschte viele Fans mit ihren Sprachkenntnissen. „Das Englisch vom ‚kleinen Steinchen‘ ist schlechter, als ich dachte“, ätzte ein User auf der Plattform X (vormals Twitter) in direkter Anspielung auf ihren Nachnamen. Ein anderer Nutzer fasste das Geschehen kurz und schmerzlos als „Moderation des Todes“ zusammen.
Manche Kommentare landeten weit unter der Gürtellinie.
Nicht viel besser erging es Michael Ostrowski. Das steirische Schauspiel-Urgestein, dem man eigentlich eine gehörige Portion Schmäh zutraut, wirkte für das internationale Publikum eher befremdlich. „Der Pathologe vom Eberhofer als ESC-Host... wilder wird es heute nicht mehr“, kommentierte eine Zuseherin amüsiert über seine bekannte Krimi-Rolle. Ein internationaler Fan fühlte sich beim Anblick Ostrowskis gar an eine „ältere Version von Antoine de Caunes aus Eurotrash“ erinnert.
Ein User macht sich über das Outfit von Michael Ostrowski lustig.
Wo war Kommissar Rex?
Die Enttäuschung über die Besetzung saß bei vielen tief, besonders da Österreich satte zwölf Monate Zeit für die Vorbereitung hatte. „Österreich hatte 12 Monate und zeigt uns jetzt diese zwei Nasen“, beschwerte sich ein User lautstark. Manche hätten sich wohl lieber ein anderes Wiener Original auf der Bühne gewünscht: „Erste Enttäuschung des Abends: Kommissar Rex bellt nicht die Eurovision-Hymne.“
ORF-Finanzen im Visier
Neben der persönlichen Kritik am Duo schwingt im Netz auch die Sorge (oder der Spott) über die Kosten des Mega-Events mit. Angesichts der pompösen Inszenierung unkte ein Nutzer bereits über die finanzielle Zukunft des Senders: „Spoiler: Nach diesem inszenierten ESC ist der ORF komplett pleite.“
Ob sich Swarovski und Ostrowski bis zum großen Finale am Samstag noch in die Herzen der Fans moderieren können, bleibt abzuwarten. Das erste Halbfinale hat jedenfalls bewiesen: In Sachen Häme ist Wien bereits jetzt weltmeisterlich.