Während Sarah Engels mit ihrem Song "Fire" die Wiener Stadthalle zum Beben brachte, sorgte ein bösartiger Kommentar über ihre Figur für unterkühlte Stimmung.
Während das erste Halbfinale in der Wiener Stadthalle sich dem Ende zuneigt, sorgte ein Gastauftritt für ordentlich Zündstoff. Sarah Engels heizte dem Publikum außer Konkurrenz mit ihrer Performance zu „Fire“ ein. Doch kaum war der erste Funke übergesprungen, gab es im Netz bereits die nächste bösartige „Watschn“.
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Es ist der wohl heißeste Moment des bisherigen Abends: Sarah Engels betrat während die ESC-Bühne in Wien und lieferte eine Show ab, die dem Titel ihres Songs „Fire“ mehr als gerecht wurde. Mit gewaltiger Stimme und einer Performance, die die Stadthalle förmlich zum Beben brachte, bewies die Sängerin, dass sie auch auf der ganz großen internationalen Bühne bestehen kann.
„Fire“ auf der Bühne, Giftpfeile im Netz
Doch während die Fans in der Halle die Sängerin frenetisch feierten, braute sich in den sozialen Netzwerken – parallel zur laufenden Moderations-Kritik – bereits das nächste Unwetter zusammen. Im Visier der Internet-Trolle stand diesmal jedoch nicht die gesangliche Leistung, sondern das Outfit der Künstlerin.
Besonders ein Kommentar eines Nutzers schlug dem Fass den Boden aus. Mitten in die Begeisterung über den Auftritt postete er eine völlig untergriffige Beleidigung in Richtung der Sängerin.
„Zu dick für das Kleid“
Ohne jede Spur von Wiener Charme oder Anstand ätzte der User gegen die Figur von Sarah Engels: „Sie ist zu dick für das Kleid“, urteilte der User hart auf der Plattform X. Damit nicht genug, legte er mit einer weiteren Beleidigung nach: „N'bisschen weniger fressen wäre nicht schlecht gewesen“.
Dieser Kommentar sorgte auf X für Kopfschütteln.
Bodyshaming statt Musik-Fokus
Während der ESC eigentlich für Toleranz und Vielfalt steht, zeigen solche Kommentare einmal mehr die Schattenseiten der Anonymität im Netz. Dass die Sängerin in ihrem Traum-Outfit eine erstklassige Performance ablieferte, schien bei derlei „Hatern“ völlig zur Nebensache zu werden.
In Wien brennt an diesem Abend also nicht nur die Bühne, sondern auch die moralische Zündschnur mancher Zuseher. Sarah Engels hat jedenfalls bewiesen, dass sie das Feuer hat – egal, was die „Raunzer“ im Netz dazu zu sagen haben.