George Michael

AKH-Zeit

George Michael: Drei Wochen im Koma

Britischer Popstar spricht erstmals über seinen Fight im Wiener AKH.

 „Es war ein Kampf auf Leben und Tod.“ Im aktuellen BBC-Interview spricht George Michael erstmals über seinen Fight im Wiener AKH. Vom 21. November bis 22. Dezember lag Michael in Wien auf der Intensivstation. Mit seinem neuen Hit White Light vertont er die AKH-Zeit. Doch das Drama war noch viel schlimmer, als vermutet: „Drei Wochen lang haben die Ärzte um mein Leben gekämpft“ – Michael lag im Koma –, „die restlichen zwei habe ich zum Aufwachen gebraucht. Doch meine Manager haben das alles runtergespielt, damit es nicht zu einer Art Totenwache wird!“ Dutzende Paparazzi belagerten das AKH, Michaels Freund Fahid (39) kam täglich zu Besuch. „Ich war mehr als einmal sehr knapp am Tod.“

Kollaps
Am 21. November brach Michael kurz vor seinem Stadthallen-Konzert in seiner Suite im Imperial Hotel zusammen. „Ich hatte drei Wochen lang eine Verkühlung verschleppt. Spürte während dem Essen einen Schmerz in der Brust und wollte mich für eine halbe Stunde hinlegen. Das ist das letzte an das ich mich erinnern kann“, schildert der Star.

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„Musste gehen lernen“
Michael war in der Intensivstation des AKH wochenlang auf ein Rotationsbett geschnallt. „Ich musste danach wieder gehen lehnen.“ Und: „Ich sprach mit dem typischen Akzent aus Westengland“, so Michael. „Die Ärzte dachten schon, ich hätte dieses Syndrom, bei dem Leute nach dem Erwachen Französisch sprechen ...“

Jetzt ist er wieder fit und singt zum Dank am 4. September in der Wiener Stadthalle ein Konzert für seine AKH-Ärzte.