"Engelsblick"
Wiener stürmt mit neuem Sommer-Hit die deutschen Charts
Joshua Pepe Operschall trinkt derzeit viel Ingwer-Tee, um bloß nicht krank zu werden, denn er hat in diesen Tagen viel vor. Sein Traum, ein bekannter Künstler zu werden, rückt in greifbare Nähe, da Major-Labels wie Universal und Warner bereits Interesse zeigen und Stars wie Nina Chuba nach seiner Nummer fragen. Sogar mit dem Rapper Bausa war der Wiener bereits Pizza essen, wobei dieser ihm versicherte, dass alles gut wird.
Vom Nobody zum Chartstürmer
Noch vor kurzer Zeit galt der 24-Jährige als unbeschriebenes Blatt in der Musikszene. Seine Beiträge auf Instagram erzielten oft weniger als tausend Klicks. Doch mit dem Refrain von „Engelsblick“ änderte sich alles schlagartig. Laut Operschall ist der Song über Nacht „crazy gegangen“, was einen regelrechten „Candy Storm“ in den sozialen Netzwerken auslöste. Der Electro-Drop und die emotionalen Zeilen über eine Nacht voller Begierde treffen im sonnigen März genau den Nerv der Hörer.
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Erfolg durch Social Media
Joshuas Karriereweg zeigt, wie sehr sich die Musikindustrie gewandelt hat. Heute müssen Künstler ihre Marketing-Strategie auf Plattformen wie TikTok und Instagram selbst vorantreiben, bevor Labels aufspringen. Als Digital Native nutzt Operschall diese Mechanismen ganz gezielt. Er testete verschiedene Überschriften für seine Videos, um herauszufinden, welcher Content die Nutzer emotional am stärksten involviert.
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Harter Einsatz für den Content
Um den Hype aufrechtzuerhalten, setzt der Wiener auf eine strikte Routine: 60 Prozent Musik und 40 Prozent Content, erzählt er bei Welt.de. Nach jeder Studiosession werden Videos produziert. Dass er früher einen Comedy-Kanal als Wiener Grantler betrieb, hilft ihm heute, die Hemmschwelle für Social-Media-Content zu überwinden. Selbst an einer Bushaltestelle fackelt er nicht lange, stellt das Handy auf und produziert das nächste Video für seine Fans, während er den Moment sichtlich genießt.
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