Andreas Gabalier verurteilt Vater: 'Das Allerletzte!'

Schicksalsschlag

Andreas Gabalier verurteilt Vater: 'Das Allerletzte!'

Andreas Gabalier macht seinem Vater Wilhelm schwere Vorwürfe.

 
Mit der "Freizeitwoche" sprach der 35-Jährige über den Tod seines Vaters Wilhelm und den Tod seiner Schwester Elisabeth. Erst 21 Jahre war Gabalier alt, als sich sein Vater das Leben nahm, seine Schwester sogar erst 17. Elisabeth sollte den Verlust des Vaters nie überwinden, bekam Depressionen und nahm sich schließlich auf die gleiche Art wie der Vater das Leben. Für Andreas Gabalier ist diese Tragödie bis heute leidvoll, er schrieb zur Verarbeitung das bekannte Lied: "Amoi seg ma und wieder".

Gabalier verurteilt Tat von Vater

Auf seinen Vater angesprochen, findet der Musiker im Gespräch klare Worte, nämlich, dass dieser die Verantwortung für das Schicksal seiner Schwester trage: "Da gebe ich ihm auch auf gewisse Weise die Schuld am Tod meiner kleinen Schwester." Schon der Selbstmord des Vaters sei in seinen Augen sehr problematisch gewesen: "Selbstmord ist für mich keine Lösung, wenn man vier Kinder zu Hause hat. Das ist einfach das Allerletzte, das verurteile ich."

Suizidgedanken?

Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich. Wenn Sie unter Selbstmordgedanken oder Depressionen leiden, dann kontaktieren Sie die Telefonseelsorge unter der Nummer 142. täglich 0-24 Uhr