Ex-Wetterfee

Christa Kummer packt aus: So ist ihr ORF-Aus abgelaufen

Christa Kummer hat in einem Interview erzählt, wie ihr unrühmliches ORF-Aus verlief. Dabei hätte sie sich ein Gespräch vonseiten der Generaldirektion gewünscht.

Der Abschied von Christa Kummer schockte im September 2025 viele Zuschauer vom ORF. Sie moderierte 30 Jahre lang das Wetter beim öffentlich-rechtlichen Sender. Selbst die Meteorologin war von dieser Entscheidung überrascht, wie sie nun im Podcast "Club der Cleveren" verrät.

Kummer erzählt: "Es war für mich in der Hinsicht überraschend, da ich mit Kollegen wie zum Beispiel Peter Resetarits, mit dem ich mich wahnsinnig gut verstehe, gesprochen habe und der hat gemeint: "Ich hab jetzt meinen 65er gehabt, ich könnte mit 1. März in Pension gehen, aber der ORF hat einen Zweijahresvertrag nachgeschossen." Und dieses Gespräch war im Februar. Da hab ich mir gedacht: Ok, der Peter hat einen Zweijahresvertrag, vielleicht gibt man mir noch ein Jahr oder ein paar Monate."

"Ich habe darauf gewartet"

Die Meteorologin war nie beim ORF festangestellt, sondern hat immer einen Jahresvertrag gehabt. Mit 1. Oktober 2025 erreichte Kummer das gesetzliche Pensionsalter. Das sei ihr bewusst gewesen, trotzdem rechnete sie mit einem Gespräch mit den Verantwortlichen.

Kummer sagt: "Ich hab eigentlich darauf gewartet, dass man mit mir spricht. Man hat nicht mit mir gesprochen. Ich hab schon ein bisschen nachgestoßen, auch in der Generaldirektion, so nach dem Motto: Ist euch eh bewusst, mein Vertrag endet heuer im September? "Ja, Wahnsinn, unsere Marke, unsere große Marke", hat man dort gesagt. Und dann ist der Juli gekommen, der August, der September und dann ist die letzte Sendung da gewesen."

"Unrühmlicher" Abschied

Laut eigener Aussage war ihr Abgang "unrühmlich". Sie meint: "Es war nicht wirklich elegant vonseiten eines Hauses einer Mitarbeiterin gegenüber, die irgendwie auch das Gesicht des Hauses ist und lebenslänglich werde ich diesen ORF-Stempel auf meiner Stirn haben."

Doch der Abschied hatte auch etwas Gutes. Kummer betont: "Ich habe das Gefühl, ich bin mit den Menschen viel mehr zusammengewachsen. Ich bin jetzt nicht mehr die Christa Kummer, die man aus dem Fernsehen kannte. Die Menschen kommen direkt auf einen zu, du wirst umarmt und geherzt und es kommt mir eine Welle der Liebe entgegen."

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