Seit vier Tagen rast Victoria Swarovski neben ihrem Freund Mark Mateschitz durch die Wüste in Saudi Arabien - und ist dabei weit abgeschlagen. Dennoch hält sie tapfer durch.
Das gab es in Österreich noch nie: Zwei völlige Motorsport-Laien wagen das wohl gefährlichste Wüsten-Rennen der Welt - und dann handelt es sich auch noch um den reichsten Österreicher und der glitzerndsten Moderatorin des Landes: Mark Mateschitz und seine Freundin Victoria Swarovski.
- Verletzungs-Schock um Österreicher: Mateschitz auf 3. Dakar-Etappe wieder verbessert
- "Es geht ums Überleben" - Fans in Sorge um Swarovski und Mateschitz
- Wüste statt Red Carpet: Mark Mateschitz und Victoria Swarovski starten bei Rallye Dakar
Verletzungs-Schock nach wenigen Tagen
Das Glamour-Paar stellt sich seit 3. Jänner ihrem ganz persönlichen Abenteuer: 8.000 Kilometer fahren sie insgesamt durch die Wüste - bei widrigsten Bedingungen. Oft passieren hier Unfälle - zuletzt musste der österreichische Motorradfahrer Tobias Ebster wegen einer Verletzung an der Hand nach einem Crash aufgeben.
Swarovski unter den letzten Fünf im Ziel
Heute ging es bei der vierten Etappe ganze 452 Kilometer - von Al Ula nach Al Ula zurück - durch Sand und Staub. Swarovski, die als "V. Flip" in einem Maverick R Buggy sitzt, liegt aber weit abgeschlagen: Aktuell belegt sie nur Position 116 in einem Starterfeld von 148 Teams. Die heutige Etappe schaffte sie nur als einer der letzten Fahrerinnen ins Ziel - sie belegte Platz 143 von 148.
Dennoch muss man bedenken, dass sie als Amateurin gegen Profis angetreten ist - und bis dato zumindest ohne Crash die Rennen quasi fehlerfrei absolviert hat. "Es geht ums Überleben", meinte Swarovski kurz vor dem Start über ihre Motivation. "Wenn ich die Ziellinie erreiche, ist das schon ein Sieg!"
Mark Mateschitz fährt als Mark Mustermann mit der Nummer 267 in diesem Toyota Hilux.
Mateschitz-Freund: "Mark fährt nicht auf Sieg"
Mark Mateschitz, der unter dem Pseudonym "Mark Mustermann" an den Start ging, schlägt sich indes besser. Er rangiert auf dem respektablen 48. Platz von 148 Teilnehmern. Er tritt noch dazu in der Königsdisziplin gegen Star-Fahrer wie Sebastian Loeb und Carlos Sainz an. Mateschitz-Freund und Ex-Rallye-Fahrer Heinz Kinigartner meinte gegenüber der "Presse" über das Antreten des Red-Bull-Erben: "Mark fährt natürlich nicht auf Sieg, sondern will dieses Abenteuer erleben."