Große Ehre

Liebling aus "Kaisermühlen Blues" jetzt Ritter in Belgien

Serge Falck ist wohl das bekannteste Gesicht Belgiens in Österreich. 

Der Schauspieler, der einem breiten Fernsehpublikum durch Einsätze in "Medicopter 117", "Kaisermühlen-Blues" oder zuletzt "Paul Kemp - Alles kein Problem" vertraut ist, darf sich seit Montag Ritter nennen. So erhielt der 64-Jährige aus den Händen von Belgiens Botschafterin Caroline Vermeulen in Vertretung von König Philippe in Wien das Ritterkreuz des Leopold-Ordens.

Der 1832 gestiftete Leopold-Orden ist der höchste Verdienstorden Belgiens, wie Stefaan Missinne von der Österreichisch-Belgischen Gesellschaft in einer Aussendung unterstreicht. Nun wurde also auch der belgisch-österreichische Schauspieler, Kabarettist, Chansonnier, Moderator und Drehbuchautor in diesen Ritterstand erhoben.

Mit 19 nach Österreich gekommen

Geboren wurde Serge Falck am 19. April 1961 nahe der flämischen Metropole Antwerpen, kam aber im Alter von 19 Jahren zu seiner Tante nach Tirol und absolvierte die Schauspielschule am Landestheater Innsbruck. Es folgten Engagements am Theater in der Josefstadt, dem Volkstheater, dem Münchner Volkstheater, der Volksoper oder dem Schauspiel Frankfurt. Selbst gründete er 2000 die Festspiele Theatersommer Haag.

Wirkliche Prominenz erlangte Falck aber mit seinen Auftritten in diversen TV-Formaten. In "Medicopter 117" über den "Kaisermühlen-Blues" und den "Tatort" bis hin zu den "Rosenheim-Cops" und "Schnell ermittelt" flimmerte Serge Falck über die Bildschirme. Und seit 2013 hat Falck eine der Hauptrollen in der ORF-Krimiserie "CopStories".

Zu diesem Zeitpunkt besaß Falck bereits zusätzlich die österreichische Staatsbürgerschaft, die er 2009 erhielt. Und der belgische Ritterschlag ist auch nicht die erste Ehrung für den umtriebigen Künstler, ist Serge Falck doch seit 2023 Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Niederösterreich.

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