Rom von seiner modernen Seite: Das neueröffnete Designhotel nhow Roma ist eine Hommage an die Geschichte der Stadt.
Prächtige Säulen, kunstvolle Rundbögen und opulente Statuen prägen das Stadtbild Roms. Alles drückt Macht und Reichtum aus, von den Werken der Antike, die nach dem Vorbild griechischer Baukunst entstanden sind, über barocke Palazzi bis zu den monumentalen Kirchen der Christen. Über die Jahrtausende ist die Stadt als Schichtwerk gewachsen – oder, wie manche Römer mit einem Augenzwinkern feststellen: Gleich einer Lasagne, bei der eine Lage über die nächste gestapelt wird. Ein perfektes Beispiel dafür ist die berühmte Basilica San Clemente: Einst stand an ihrer Stelle ein Wohnhaus mit einem heidnischen Tempel, auf dessen Trümmern eine frühchristliche Kirche gebaut wurde, bevor im 12. Jahrhundert die Basilika draufgesetzt wurde. Auf diese Art ist Rom in 3.000 Jahren um einige Meter höher geworden.
© Nhow Roma/Minor Hotels
Schon der Eingang des Hotels zeigt, welche Liebe zum Detail in der Gestaltung liegt.
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In dem modernen Boutiquehotel herrscht eine pulsierende Stimmung.
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An der Rezeption in Form römischer Streitwagen wird man herzlich empfangen.
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Die Zimmer sind voller Referenzen an die Ewige Stadt.
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Blick ins Grüne: Viele der Zimmer bieten eine schöne Aussicht in den benachbarten Park der Villa Borghese.
© Nhow Roma/Minor Hotels
Das Frühstücksbüffet wird in schönen Rundbögen präsentiert.
© Nhow Roma/Minor Hotels
Liebevolle Hommage
Das künstlerische Erbe der Ewigen Stadt spiegelt sich im Design des neueröffneten Boutiquehotels nhow Roma wider, das nur wenige Minuten von der Via Veneto, der Spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen entfernt liegt. Betritt man das Hotel, führt der Weg an klassischen Statuen antiker Gottheiten vorbei. Schaut man etwas genauer hin, entdeckt man versteckte Street-Art und moderne Accessoires wie Sneakers oder Fitnessuhren. Es ist ein erster Vorgeschmack auf 260 mit großer Liebe zum Detail gestaltete Zimmer und Suiten. Rundbögen bieten den Rahmen für Tapeten, die die Schichten Roms zeigen, dazu passen Nachttische in der Form alter Säulen. Spielerische Kontraste wie Vorhänge mit Pacman-Motiven bieten einen zeitgenössischen Gegenpol zu den vielen Referenzen an die Vergangenheit.
Buchtipp: „Zu Gast in Rom“ ist ein kulinarischer Streifzug durch die Stadt. 45 Euro, callwey.de
Spaß macht nicht nur das Design des Hotels. Ein Highlight, das bei den Gästen für begeistertes Erstaunen sorgt, ist der Karaokolift, in dem man die Fahrt singend hinter sich bringen kann (aber nicht muss). Im Playroom erwarten die Besucherinnen und Besucher Retro-Videospiele und Tischfußball.
Freude am Essen
Altbewährtes mit modernem Twist verspricht auch ein Besuch im hoteleigenen Restaurant Ludo, ein abwechslungsreicher Dinner Club. Die Speisekarte orientiert sich an italienischen Klassikern und kombiniert sie mit herrlichem Soulfood. Begleitet wird das erstklassige Abendessen von einem abwechslungsreichen Programm, das verschiedenste Künstlerinnen und Künstler auf die Bühne holt. Live-Musik, DJ-Sets und Comedy wechseln sich ab.
Streifzüge
Die zentrale Lage im Herzen der Stadt ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um Rom zu Fuß zu erkunden oder sich in den verführerischen Geschäften der Via del Corso oder der Via Condotti zu verlieren. Beim Flanieren durch die Gassen kommt man fast zwangsläufig an berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Pantheon oder dem Trevi-Brunnen (Achtung, der direkte Zugang zum Wasserbecken kostet seit kurzem zwei Euro Eintritt!) vorbei. Auf der Suche nach den spannendsten Touren durch Rom oder dem besten Gelato kann man sich vertrauensvoll an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden.
Die Dolce Vita Tour im bunten eFiat 500 Cabrio dauert etwa drei Stunden. Babys und Kleinkinder unter drei Jahren dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mitfahren. Ab 240 Euro, Reservierung über www.faciletours.com.
in heißer Tipp ist die Rundfahrt mit dem Fiat 500: Im Miniauto geht es quer durch die City zum Colosseum und den schönsten Aussichtspunkten der Stadt, begleitet von den schönsten Italo-Hits und mit vielen spannenden Facts über Rom und seine unzähligen Sehenswürdigkeiten.Maria Kobetic