Während traditionsreiche Formate reihenweise von den Bildschirmen verschwinden, etabliert sich das Entertainer-Urgestein Andy Borg mit seinem „Schlager-Spaß“ als unumstößlicher Fels in der Brandung der Samstagabend-Unterhaltung.
In einer Ära, in der die Fernsehlandschaft einem massiven Wandel unterworfen ist und einstige Quotengaranten wie „Immer wieder sonntags“ oder die „Beatrice Egli Show“ von der Bildfläche verschwinden, erweist sich ein Mann als erstaunlich resistent gegenüber dem Zeitgeist: Andy Borg. Inmitten einer Serie von Absetzungen innerhalb des Genres fungiert sein Format „Schlager-Spaß“ als standhafter Fels in der Brandung. Nun findet der Publikumsliebling klare Worte für dieses Erfolgsphänomen.
Mehr lesen:
- „Ein Fehlzeichen!“ Schlager-Star schießt wegen Mross-Aus gegen die ARD
- „Das war knapp!“: Andy Borg entkommt Feuer bei Schlagernacht
- Peinliches Hoppala beim Schlager-Spaß: Andy Borg kriegt sein Fett weg
Für den gebürtigen Wiener stellt die Arbeit auf der Bühne den essenziellen Gegenpol zur sterilen TV-Produktion dar. Er benötige die unmittelbaren „Streicheleinheiten“ sowie die „Klatscheinheiten“ seines Publikums, wie er gegenüber „Schlagerpuls“ ausführte. Diese tiefe Verbundenheit mit seinen Zusehern scheint das Fundament für seine ungebrochene Popularität zu bilden.
Überreste der Schlagerszene
Dass sein „Schlager-Spaß“ im Fernsehen derart hohe Wellen schlägt, begründet Borg mit einer fast schon nostalgischen Analyse der Branche: Er sieht sich und sein Team als jene, „dass wir die Überreste von einer großen, erfolgreichen und beliebten Schlagerszene im Hauptabendfernsehprogramm sind.“ Wo andere Formate sukzessive wegbrechen, kreiert Borg für Künstler und Anhänger der klassischen Melodien eine „musikalische Heimat“.
Auch für die kommende Ausgabe am 18. April verspricht der Gastgeber große Emotionen und eine Prise Rock’n’Roll-Geschichte. Erstmals werden die Legende Peter Kraus und dessen Sohn Mike gemeinsam in der Sendung auftreten und für generationsübergreifende Gänsehautmomente sorgen. Zudem feiert Sonia Liebing ihre lang ersehnte Premiere in der gemütlichen Weinstube. Nachdem eine Teilnahme aus terminlichen Gründen oft scheiterte, klappt es nun endlich mit dem Besuch der Sängerin.
Peter und Mike Kraus.
Borg, der seit jeher für seine Detailverliebtheit und seinen humorvollen Umgang mit den Gästen geschätzt wird, zeigt sich im Vorfeld bereits gewohnt schlagfertig und neugierig: „Mich würde interessieren, wie der Löwe heißt, der auf ihren Arm tätowiert ist.“ Man darf gespannt sein, ob dieses Geheimnis zwischen einem Glas Wein und alten Schlagermelodien gelüftet wird.