Gemeinsam mit Michael Ostrowski wird die Kristallerbin heuer den Eurovision Song Contest moderieren.
Großer Andrang, prominente Gesichter und spürbare Euphorie: Bei der Pressekonferenz zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien wurde deutlich, welchen Stellenwert das Mega-Event bereits jetzt hat. Die Nachfrage nach Tickets war enorm – innerhalb kürzester Zeit waren sie ausverkauft. ORF-Generaldirektor Roland Weißmann zeigte sich entsprechend zufrieden: „Es bedeutet tolle Quoten“, erklärte er mit Blick auf das enorme Publikumsinteresse am Eurovision Song Contest.
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Der ESC gilt als das reichweitenstärkste Musikereignis der Welt, entsprechend hoch sind auch die Erwartungen an die Gastgeberrolle. Besonders im Fokus standen daher die Moderatoren, die 2026 weltweit zu sehen sein werden. Diese Aufgabe übernehmen Victoria Swarovski und Schauspieler Michael Ostrowski. Eine Kombination, die bewusst gewählt wurde, wie Weißmann augenzwinkernd erklärte: „Österreich ist Ski-Nation“, sagte der ORF-Chef – und spielte damit auf die gemeinsame Namensendung der beiden Hosts an.
Bunte Mischung
Mit Swarovski und Ostrowski setzt der ORF auf zwei starke heimische Aushängeschilder, die das Event nach außen repräsentieren sollen. Auch wirtschaftlich ist der ESC breit aufgestellt: Mit XXXLutz zählt ein österreichisches Traditionsunternehmen zu den Partnern. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem die Ankündigung, dass die Familie Putz mit einem eigenen Song beim ESC überraschen wird.
Nach rund zwanzig Minuten war es dann so weit: Die beiden Moderatoren wurden offiziell noch einmal vorgestellt. Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz richtete dabei klare Worte an das Publikum: „Gewöhnen Sie sich an Swarovski und Ostrowski – Sie haben es schon gehört, wir sind die Ski-Nation Österreich.“
Für Michael Ostrowski ist es eine neue Rolle auf einer der größten Bühnen der Welt. Dass er und Victoria Swarovski sich erst einen Tag zuvor persönlich kennengelernt hatten, nahm er mit Humor. „Die ersten zehn Sekunden denkt man immer: Mag ich den oder mag ich den nicht“, sagte Swarovski. Vici und Michi haben sich erst am Mittwoch kennengelernt. "Ich hab selten jemanden getroffen, der so offen und lieb auf mich zugekommen ist“, erzählt der Schauspieler. Und mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Warum auch immer die Wahl auf uns gefallen ist.“
Groiss-Horowitz mit Seitenhieb gegen Michi
Groiss-Horowitz stellte klar, dass die Entscheidung unterschiedlich zustande gekommen sei. „Auf dich ist die Wahl eh noch nicht so bald gefallen“, meinte sie in Richtung Ostrowski. Bei Victoria Swarovski sei das anders gewesen – sie habe ihre Rolle lange geheim halten müssen. Die Moderatorin selbst zeigte sich sichtlich bewegt: „Ich fühle mich sehr geehrt und ein Riesen-Dankeschön, dass ich das machen darf.“ Besonders schwierig sei es gewesen, nichts zu verraten, erzählte sie lachend, vor allem für ihre Mutter Alexandra.
Auch Ostrowski schilderte den Moment, in dem er vom ORF kontaktiert wurde. Er sei gerade beim Zahnarzt gewesen, als der Anruf kam. „Ich war noch gut eingespritzt. Aber ich habe im Bauch sofort gespürt, dass ich das machen will.“ Für ihn schließe sich damit ein Kreis: „Ich habe nie gewusst, was ich werden will. Jetzt ist mir klar, warum ich das alles gemacht habe. Es hat alles auf den ESC hingearbeitet.“ Und weiter betonte er: „Es ist auch wichtig, dass wir uns einbringen und, dass man uns schätzt auch.“
Der ORF vereint mit Victoria Swarovski und Michael Ostrowski nun jedenfalls internationalen Glamour und österreichische Leichtigkeit und Charme. Zumindest in letztere Sparte fällt auch zweifelsohne Andi Knoll, der als ESC-Veteran auch für Wien 2026 den Kommentar und das Vorprogramm gestalten wird.
Die Pressekonferenz machte eines deutlich: Der ESC 2026 in Wien ist längst mehr als ein Musikbewerb. Er ist ein internationales Schaufenster für Österreich – mit ausverkauften Hallen, prominenten Gastgebern und dem Anspruch, ein weltweites Millionenpublikum zu begeistern.