Der Druck auf Andrew Mountbatten-Windsor wächst weiter. In einer neuen Biografie wird behauptet, der Ex-Prinz habe seinen eigenen Hund getreten. Grund für den Ausraster soll eine Wurstrolle gewesen sein, die sich das Tier bei einer Grillfeier geschnappt hatte.
Der Vorfall soll sich laut dem Biografen Andrew Lownie bereits ereignet haben, als Andrew in seinen Zwanzigern war. In seinem Buch „Entitled: The Rise and Fall of the House of York“ behauptet Lownie, dass Andrew Mountbatten-Windsor bei einem Barbecue in Sandringham seinen eigenen Hund am Kopf getreten habe.
Vorwurf bei Grillfeier erhoben
Grund für die Attacke war laut dem Autor eine Wurstrolle, die sich das Tier geschnappt hatte. Ein enger Freund der königlichen Familie soll Zeuge der Szene gewesen sein. „Die Geschichte kam von einem Mitglied, einem sehr engen Freund der königlichen Familie“, erklärte Lownie im Podcast „Palace Confidential“. Der Gast war entsetzt über das Verhalten und tadelte Andrew direkt vor Ort. Der Zeuge soll laut Lownie schockiert gewesen sein: „Er war schockiert zu sehen, wie Andrew dem Kopf seines Hundes, Andrews Hund, einen Tritt versetzte, weil er, glaube ich, eine Wurstrolle oder so etwas genommen hatte. Und niemand sagte damals etwas. Und dieser Mann fühlte, dass er etwas sagen musste.”
Prinz Philip reagierte erleichtert
Sogar Andrews Vater, der verstorbene Prinz Philip, soll von der Zurechtweisung erfahren haben. Er habe sich später bei dem Gast bedankt und gesagt: „Danke, das musste gesagt werden, und ich bin froh, dass du es gesagt hast.“ Trotz dieses Verhaltens übernahm Andrew nach dem Tod von Queen Elizabeth II. im Jahr 2022 ihre Corgis Muick und Sandy. Mittlerweile lebt er mit den Tieren auf dem Anwesen in Sandringham, nachdem er seine offiziellen Titel im Zuge des Epstein-Skandals verloren hatte. Es ist ein weiterer Aspekt, der den anhaltenden Royal-Skandal um seine Person befeuert.
Streit um den Polizeischutz
Aktuell sorgt Andrew zudem mit Forderungen nach mehr Sicherheit für Schlagzeilen. Nachdem er beim Spaziergang mit den Hunden von einem maskierten Mann bedroht worden war, verlangt er die Rückkehr seines staatlich finanzierten Personenschutzes. Dass er seinen Hund getreten haben soll, wirft in der aktuellen Debatte kein gutes Licht auf ihn. Der Schutz war ihm 2022 entzogen worden. Derzeit läuft ein Verfahren gegen den mutmaßlichen Angreifer, der jedoch auf nicht schuldig plädierte. Da Andrew kein arbeitendes Mitglied der Royals mehr ist, wird sein Schutz derzeit nur eingeschränkt und teilweise privat durch König Charles III. finanziert.