Die britische Königsfamilie versammelte sich in voller Besetzung zum Commonwealth Day in der Westminster Abbey. Doch der feierliche Gottesdienst wurde von lautstarken Protesten gegen die Monarchie und den Andrew-Skandal überschattet.
Am Montag, 9.3. kam es vor der Westminster Abbey in London zu dramatischen Szenen.
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Als Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) zum jährlichen Commonwealth-Gottesdienst eintrafen, wurden sie nicht nur von begeisterten Fans empfangen. Eine große Gruppe der antimonarchistischen Bewegung „Republic“ versammelte sich mit gelben Plakaten, um die Ankunft der Royals massiv zu stören.
Harte Kritik an Charles
Die Demonstranten machten ihren Unmut über die aktuelle Situation im Palast deutlich. Besonders die jüngste Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor im vergangenen Monat wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch stand im Fokus der Kritik:
- Forderungen: Auf Plakaten war „Abolish the monarchy“ (Schafft die Monarchie ab) und „Down with the crown“ zu lesen.
- Persönliche Vorwürfe: Ein Schild richtete sich direkt an den König: „Charles, was wusstest du?“
- Provokation: Demonstranten hielten Bilder von Andrew hoch, die im Zuge der Epstein-Akten an die Öffentlichkeit gelangt waren.
Auftritt in voller Besetzung
Es war das erste Mal seit dem Skandal um Andrew, dass die Königsfamilie wieder geschlossen in der Öffentlichkeit auftrat. Während die Glocken der Westminster Abbey und die Jubelrufe der Fans versuchten, die Proteste zu übertönen, bewahrten die Royals die Ruhe. Prinzessin Kate erschien in einem eleganten, marineblauen Mantelkleid von Catherine Walker an der Seite ihres Mannes.
Ignorierten die Rufe
Trotz der aufgeladenen Stimmung ignorierten die Familienmitglieder die Protestrufe und lächelten den wartenden Royal-Anhängern zu. Dennoch verdeutlichte der Vorfall in London, wie sehr der Schatten von Andrew Mountbatten-Windsor die aktuelle Arbeit der „Firm“ belastet. Experten sehen in den direkten Fragen an König Charles eine neue Stufe der öffentlichen Kritik, die das Königshaus vor große Herausforderungen stellt.