Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie stecken in der Klemme. Nach der Verhaftung ihres Vaters Andrew und neuen Enthüllungen im Epstein-Skandal kämpfen die York-Schwestern um ihren Platz in der Monarchie. Für die beiden geht es dabei um weit mehr als nur um Ansehen und öffentlichen Glanz.
Am Donnerstag, 19. Februar 2026, wurde ihr Vater Andrew Mountbatten-Windsor an seinem 66. Geburtstag wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch verhaftet. Ermittler prüfen, ob er während seiner Zeit als britischer Handelsgesandter vertrauliche Informationen mit Jeffrey Epstein geteilt haben könnte. Paläste und Staatsbankette gehörten für die York-Schwestern bisher zur Normalität, doch nun steht ihr Platz innerhalb der britischen Monarchie stärker denn je im Fokus. Trotz wachsender Kritik sind die beiden Prinzessinnen fest dazu entschlossen, an ihren Titeln festzuhalten. "Sie möchten ihren königlichen Status behalten. Er ist Teil ihrer Identität", erklärte ein Freund der Familie gegenüber dem Magazin "People".
Prinzessinnen Eugenie und Beatrice
Luxus-Leben unter Beobachtung
Beatrice und Eugenie wuchsen in einer Welt auf, die für viele wie ein Märchen wirkt. Fernreisen, Privatjets und Aufenthalte in exklusiven Alpenchalets prägten ihren Alltag – ein Lebensstil, der auch vielen Society-Beobachtern in Österreich bekannt ist. Ihr Vater Andrew achtete bereits bei ihrer Geburt darauf, dass sie den Titel "Prinzessin" und den Rang "Ihre Königliche Hoheit" erhielten. Ein Verzicht darauf war für ihn zeitlebens undenkbar. Der Historiker Andrew Lownie betont in seinem Buch "Entitled", dass Andrew im Namen seiner Töchter stets darauf beharrte, dass ihnen alles zustehen sollte. Besonders deutlich wurde dieser Anspruch bei der aufwendig inszenierten Hochzeit von Eugenie im Jahr 2018 auf Schloss Windsor.
Epstein-Schatten holen sie ein
Die beruflichen Karrieren der Schwestern sind eng mit ihrem Status verknüpft. Während Beatrice im Bereich Technologiepartnerschaften arbeitet und Eugenie in der Kunstwelt aktiv ist, hängen ihre Perspektiven laut Lownie davon ab, innerhalb der königlichen Familie zu bleiben. Ihre Jobs basieren darauf, dass sie Prinzessinnen sind. Doch neue Epstein-Dokumente werfen nun Fragen auf: Die Namen der Schwestern tauchen in Unterlagen zu einem Mittagessen mit Epstein in Palm Beach auf. Zudem soll der verstorbene Sexualstraftäter über die Familie Palastführungen für Bekannte angefragt haben. Dies belastet die York-Schwestern zusätzlich zu den aktuellen Ermittlungen gegen ihren Vater.
Loyalität versus royale Zukunft
Auch die eigenen Projekte der Schwestern geraten ins Visier. Die Charity Commission prüft derzeit Fragen zur Organisation "Anti-Slavery Collective" von Prinzessin Eugenie bezüglich Transparenz und Ausgaben. Inmitten dieser Turbulenzen deutete sich an Weihnachten 2025 eine Verschiebung der Loyalitäten an: Die Schwestern verbrachten den Feiertag bei ihrem Onkel König Charles statt bei ihren Eltern. Für die Zukunft der York-Schwestern steht viel auf dem Spiel. Wie Andrew Lownie es formuliert: "Sie stecken in einem Dilemma zwischen Loyalität zu ihren Eltern und ihrer Zukunft." Ob sie ihren Platz in einer zunehmend verschlankten Monarchie halten können, bleibt derzeit offen.