Kacke am Sakko

Malheur in Nordirland: Wie König Charles auf eine Möwen-Attacke reagierte

Bei seinem jüngsten Besuch in Nordirland wurde König Charles Opfer einer Möwen-Attacke aus der Luft. Der britische Monarch nahm den weißen Fleck auf seiner Jacke allerdings mit viel Humor. 

Der britische Monarch König Charles (77) wurde am Mittwoch bei einem Besuch in der nordirischen Küstenstadt Newcastle in der historischen Grafschaft Down Opfer einer unfreiwilligen Luft-Attacke. Eine Möwe hinterließ einen weißen Fleck auf der Rückseite seiner Anzugjacke. Während er fleißig Hände schüttelte und Small Talk machte, bemerkte er das Missgeschick zunächst gar nicht. Ein Passant nahm sich schließlich ein Herz und wies ihn darauf hin. In Österreich sagt man in so einer Situation gerne, dass das Glück bringt – und auch der König blieb völlig cool. Er scherzte laut „Daily Mail“: „Wenigstens ist es nicht auf meinem Kopf gelandet!“ Einen Mantel, den ihm ein Adjutant zum Verdecken reichen wollte, lehnte er lachend ab.

Termine in der Gemeinde

König Charles III.

König Charles III.

© Getty

Während Königin Camilla (78) zeitgleich einen Spaziergang durch Hillsborough unternahm, besuchte er mehrere soziale Projekte in der Küstenstadt. Erster Halt des Monarchen war das von Filmfans gegründete „Newcastle Community Cinema“, das als wichtiger Treffpunkt gilt und wo er eine spezielle VIP-Karte erhielt. Zudem traf König Charles den nordirischen Schauspieler Ian McElhinney (77), bekannt aus „Game of Thrones“ und „Derry Girls“.

Hilfe für Familien

König Charles III.

König Charles III.

© Getty
 

Danach besuchte er die „Pantry Food Bank“ in der Donard Methodist Church, die monatlich rund 52 Familien mit Lebensmitteln versorgt. Der König inspizierte die Hilfskisten und packte beim Befüllen selbst mit an. Er legte sorgfältig Brot, frisches Obst und Gemüse, eine Zahnbürste, Zahnpasta und Klopapier hinein. Letzteres kommentierte er scherzhaft mit: „Sehr, sehr wichtig!“ Bei all dem Spaß wurde er am Ende aber auch ernst und lobte die freiwilligen Helfer für ihren Einsatz mit den Worten: „Ihr seid ganz besondere Menschen. Was ihr tut, ist so wichtig.“

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