Prinz William: Ärger wegen Studiengebühren

Er bekommt Vergünstigung

Prinz William: Ärger wegen Studiengebühren

Der Prinz bezahlt weniger als die Hälfte Studiengebühren als andere Studenten.

Für einen englischen Prinzen sollte es eigentlich kein Problem sein, die hohen Studiengebühren einer Elite-Universität bezahlen zu können. Trotzdem bekam William, der im Jänner sein Studium der Landwirtschaft an der Cambridge University startete, eine ziemliche Vergünstigung und sorgte damit für Ärger unter seinen Mitstudenten, die die Universität meist mit einem Schuldenberg von 30.000 Euro verlassen.

Aufschrei
"Es ist ja nicht so, als ob die Queen eine Hypothek auf den Buckingham Palace aufnehmen müsste, um ihm durch das Studium zu helfen," beschwert sich der NUS ("National Union of Students") Vize-Präsident Dom Anderson. "Es gibt bestimmt andere Postgraduate-Studenten in Cambridge, die das mehr verdienen als der britische Thronfolger, der ein 400 Pfund-Vermögen erbt. Viele haben das Gefühl, die Königsfamilie bekommt schon genug Zuschüsse."

Für den 31-Jährigen wurde extra ein eigener Landwirtschafts-Crashkurs geschaffen, der ihn so schnell wie möglich auf seine künftigen Aufgaben vorbereiten soll, wenn sein Vater Prinz Charles König wird und dessen Ländereien der Duchy of Cornwall auf William übergehen. Für das ganze Studium soll der englische Prinz nur 12.000 Euro bezahlen müssen - eine Summe, die normale Studenten jedes Jahr für die Universität aufbringen müssen. Kein Wunder, dass jetzt ein Aufschrei durch die Reihen der Studenten geht.

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