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Putzt kaum jemand: Diese Alltagsgegenstände sind voller Keime

Viele der größten Keimherde im Alltag haben wir ständig in der Hand. Welche Gegenstände besonders belastet sind, das lesen Sie hier. 

Man putzt die Küche, wischt den Tisch, räumt auf und fühlt sich ziemlich hygienisch. Was viele dabei unterschätzen: Einige der größten Keimherde im Alltag liegen nicht im Bad, sondern direkt in der Hand.

1. Das Smartphone

Das Handy ist praktisch rund um die Uhr im Einsatz. Es liegt auf Tischen, in Taschen, manchmal sogar auf öffentlichen Ablagen und wird ständig angefasst. Zwischendurch landet es am Ohr oder direkt vor dem Gesicht. Genau diese Mischung macht das Smartphone zu einem der größten Keimträger im Alltag. Auch wenn das Display sauber aussieht, befinden sich darauf oft deutlich mehr Keime, als man vermuten würde. 

2. Schlüssel

Schlüssel kommen täglich mit vielen verschiedenen Oberflächen in Kontakt. Türklinken, Taschen, Jacken oder Ablagen im öffentlichen Raum sind dabei völlig normal. Zuhause landen sie dann gerne auf dem Küchentisch oder der Arbeitsfläche. Gerade weil Schlüssel so unscheinbar sind, denkt kaum jemand daran, sie regelmäßig zu reinigen. Dabei gehören sie zu den Gegenständen, die besonders viele fremde Keime von außen mit in die Wohnung bringen. 

3. Seifenspender

Der Seifenspender wirkt auf den ersten Blick völlig unproblematisch. Tatsächlich ist aber genau der Pumpkopf ein echter Schwachpunkt. Er wird fast immer mit ungewaschenen Händen berührt und das mehrmals täglich. In Küche und Bad sammeln sich dort mit der Zeit Keime und Rückstände. Wird der Spender nicht zwischendurch abgewischt, bleibt genau an der Stelle, an der man Hygiene erwartet, eine stark belastete Kontaktfläche zurück. 

4. Fernbedienung

Die Fernbedienung ist ein klassisches Gemeinschaftsobjekt. Mehrere Personen greifen danach, oft beim Essen oder Snacken auf dem Sofa. Gereinigt wird sie jedoch nur sehr selten. Zwischen den Tasten und in den kleinen Ritzen sammeln sich nicht nur Krümel, sondern auch Keime, die von Hand zu Hand weitergegeben werden. Gerade in Haushalten mit mehreren Personen gehört die Fernbedienung zu den typischen Dauer-Kontaktpunkten. 

5. Tastatur

Auch die Tastatur wird oft völlig unterschätzt. Sie wird stundenlang benutzt, häufig mit ungewaschenen Händen und nicht selten nebenbei beim Essen oder Trinken. Zwischen den Tasten lagern sich mit der Zeit Staub, Krümel und Hautschuppen ab. Diese Kombination bietet gute Bedingungen dafür, dass sich Keime lange halten können. 

6. Küchenlappen und Spülschwamm 

Wenn es um Keimbelastung geht, sind Küchenlappen und Schwämme ganz vorne dabei. Sie sind fast ständig feucht, nehmen Essensreste auf und werden über viele verschiedene Flächen gezogen. Genau diese Bedingungen sind ideal für Bakterien. Wird derselbe Lappen mehrere Tage oder sogar länger benutzt, können Keime besonders leicht von Arbeitsflächen auf Geschirr oder Hände übertragen werden. Gerade in der Küche ist das ein Punkt, der häufig unterschätzt wird. 

7. Handtasche und Rucksack

Taschen werden im Alltag auf Böden, Stühle oder öffentliche Ablagen gestellt. Danach greift man hinein, holt das Handy, den Schlüssel oder die Geldbörse heraus und bringt die Keime direkt wieder an Hände und Oberflächen. Vor allem das Innere von Taschen wird fast nie gereinigt. Dabei sind sie ein typischer Sammelpunkt für alles, was man unterwegs unbewusst mitnimmt. 

8. Geldbörse

Auch die Geldbörse gehört zu den Alltagsgegenständen, die fast täglich benutzt werden und trotzdem kaum jemand sauber macht. Sie wird unterwegs aus der Tasche gezogen, an Kassen auf Ablagen gelegt, weitergereicht und danach direkt wieder eingesteckt. Vor allem Münzfach und Kartenfächer kommen immer wieder mit Händen, Oberflächen und Bargeld in Kontakt. Gerade Bargeld gilt als besonders stark umlaufender Keimträger. In Kombination mit der meist warmen, dunklen Umgebung in Tasche oder Jacke entsteht in der Geldbörse ein Umfeld, in dem sich Keime lange halten können. 

9. Bankkarte

Auch die Bankkarte gehört zu den Alltagsgegenständen, an die beim Thema Hygiene kaum jemand denkt. Dabei ist sie ständig im Einsatz: Sie wird aus der Geldbörse gezogen, auf Terminals gelegt, in Automaten geschoben und anschließend wieder eingesteckt. Gerade im Alltag wechseln Hände, Oberflächen und Orte permanent und genau das macht die Karte zu einem typischen Keim-Mitbringsel. 

 

Niemand muss im Alltag jeden Gegenstand ständig putzen. Es hilft aber sehr, die typischen Keimherde zu kennen.

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