Der heurige Sommer wirft seine Schatten voraus – und diese sind glühend heiß. Bereits im Frühjahr stöhnt Südeuropa unter extremen Temperaturen.
Im Vorjahr brütete man in Spanien bei unglaublichen 46 Grad. Auch heuer warnen Meteorologen vor einem Rekordsommer in beliebten Urlaubsregionen. An manchen Orten am Mittelmeer kletterte im Vorjahr das Thermometer bereits auf unerträgliche 46 Grad. Ein Wert, der selbst für diese Regionen außergewöhnlich ist und Urlauber wie Einheimische gleichermaßen belastet.
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Besonders Andalusien und beliebte Urlaubsinseln wie Mallorca oder Ibiza sind stark betroffen. Die lokalen Behörden rufen Touristen dazu auf, sich auf extreme Bedingungen einzustellen und die direkte Sonne zu meiden.
Doch Spanien ist nicht das einzige Land, das 2026 zur Hitzefalle werden könnte. Auch andere beliebte Destinationen der Österreicherinnen und Österreicher stehen vor einem klimatischen Ausnahme-Sommer, der Reisepläne gehörig durcheinanderwirbeln könnte.
Länder bereiten sich auf Hitze vor
Italien, Griechenland und die Türkei bereiten sich ebenfalls auf historische Rekordwerte vor. In Athen und Rom wurden bereits erste Notfallpläne für die heißen Monate ausgearbeitet, um Reisende bei Extremtemperaturen zu schützen. Manche Experten sprechen sogar schon davon, dass die 50-Grad-Marke geknackt werden könnte.
Reiseexperten raten jetzt schon dringend dazu, Ausflüge in die frühen Morgenstunden zu verlegen und in der Mittagszeit unbedingt im kühlen Schatten zu bleiben. Wer jetzt noch bucht, sollte zwingend auf eine funktionierende Klimaanlage im Hotelzimmer achten.
Es zeigt sich deutlich: Die Sommer am Mittelmeer verändern sich. Wer gesundheitlich empfindlich auf hohe Temperaturen reagiert, muss seine Urlaubspläne für das Jahr 2026 möglicherweise noch einmal gründlich überdenken.
Alternativen für Strand-Urlaub
Wer sich an die Sommerurlaube am Mittelmeer mit etwas mehr als 30 Grad erinnert und die tropischen Sommernächte vermisst, sollte heuer umplanen. Diese Werte werden an der Ostsee oder Nordsee erwartet. Im Süden Schwedens, auf dänischen Inseln oder an der Küste Polens werden diese Bedingungen erwartet.
Wer dennoch nicht auf die Reise ans Mittelmeer verzichten will, muss umplanen. Mittlerweile sind die Zeiträume im Mai und Juni sowie September und Oktober beliebt, um den Strandurlaub früher oder später als in der Vergangenheit genießen zu können.