Das große Zittern beginnt

Lizenz-Vergabe

Das große Zittern beginnt

Admira und Co. hoffen auf Bundesligalizenz im zweiten Anlauf

Am Dienstag endet die Einspruchsfrist der Fußball-Bundesliga bezüglich der erstinstanzlichen Lizenzentscheidungen für die kommende Saison 2016/17. Am Montag haben vier Vereine, die in erster Instanz keine Lizenz erhalten hatten, allen voran Bundesligist Admira Wacker Mödling, gegenüber der APA - Austria Presse Agentur angekündigt, fristgerecht Einspruch beim Protestkomitee einzureichen.

Admira und Austrias bangen
Neben der Admira sehen auch die beiden betroffenen Erste-Liga-Clubs Austria Klagenfurt und Austria Lustenau dem Protestverfahren optimistisch entgegen. Klagenfurt-Präsident Peter Svetits wollte zwar "der Entscheidung des Protestkomitees keinesfalls" vorgreifen, er sieht jedoch alle Mängel aus dem ersten Verfahren beseitigt. Deckungsgleich argumentierte auch der Präsident von Austria Lustenau Hubert Nagel, der mit einer Lizenz "ohne jegliche Auflage" rechnete.

Hartberg will "Namen reinwaschen"
Der Regionalligist TSV Hartberg will im Protestverfahren "seinen Namen reinwaschen", wie Clubsekretär Kurt Riedl betonte. Die Oststeirer liegen in der Regionalliga Mitte derzeit vier Runden vor Schluss fünf Punkte hinter Spitzenreiter Blau-Weiß Linz und haben somit ohnehin nur noch geringe Chancen auf die Relegation um den Aufstieg in die Erste-Liga gegen den Meister der Regionalliga West WSG Wattens.

Urteil am Freitag
Das Protestkomitee wird die Urteile voraussichtlich am kommenden Freitag bekanntgeben. Sollte es erneut zu keiner Lizenzerteilung kommen, bliebe den jeweiligen Vereinen nur noch der Gang vor das Ständig Neutrale Schiedsgericht, wobei in der letzten Instanz keine neuen Dokumente eingebracht werden dürfen. Die endgültige Entscheidung muss aufgrund einer UEFA-Frist bis 31. Mai getroffen werden. Einzig die Vienna aus der Regionalliga Ost war vorerst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Die Döblinger liegen vier Runden vor Schluss zwei Punkte hinter dem SV Horn auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Meister der Regionalliga Ost steigt direkt in die zweithöchste Spielklasse auf.