Grahovac

Bundesliga

Ex-Rapidler widerspricht Sportchef Bickel

Grahovac stellt nach Abschied aus Hütteldorf eine Bickel-Aussage klar.

Srdjan Grahovac verließ im März den SK Rapid. Die Meldung kam überraschend, der Transfer habe sich aber angekündigt: "Es hat sich über eineinhalb Monate gezogen", berichtet der Bosnier Spox.com. Er räumte überdies mit einem Gerücht auf, welches Sportdirektor Fredy Bickel nach der Bekanntgabe in die Welt gesetzt hatte.

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Der Schweizer meinte damals: "In den letzten Wochen war das ein Hauptthema in der Kabine und nicht immer leicht für den Trainer, das Hand zu haben." Die Personalie hätte Unruhe reingebracht. Grahovac selbst möchte von all dem nichts wissen.

"Keiner aus der Mannschaft wusste von den Verhandlungen", betont er: "Zwei Tage vor der Bestätigung wurde der Wechsel in der Kabine bekannt." An der Reaktion seiner früheren Mitspieler habe er "gemerkt, dass sie überrascht waren". Zumal er bei Zoran Barisic und Mike Büskens regelmäßig in der Startelf stand.

Kein böses Wort über Canadi

Unter Damir Canadi gingen die Spielanteile zurück. Der Grund: "Meiner Spielweise ist das alte System mehr entgegen gekommen", so Grahovac. Eine böses Wort über den Trainer verliert er nicht: "Zwischen uns lief immer alles professionell ab. Wir pflegten ein korrektes Verhältnis. Ich hatte keine Probleme mit ihm."

Die zweieinhalb Jahre in Wien behält er in positiver Erinnerung: "Es war die schönste Zeit meiner bisherigen Karriere. Ich habe mich immer mit dem Verein identifiziert. So wie Rapid ist, ist mein Charakter. Diese beiden Dinge passen perfekt zueinander."