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Kayode-Poker: Das bieten die Spanier

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Stürmer würde den Klub gerne verlassen. Das Problem: die Ablöse.

"Wir haben mit einer Delegation von Deportivo Alavés verhandelt, waren aber weit von einer Lösung entfernt", sagte Vorstand Markus Kraetschmer Ende Juli. Es gebe einige Interessenten für Larry Kayode, nur "die Angebote sind viel zu niedrig, um sich damit im Detail auseinanderzusetzen".

+++ Harte Kritik: Austria-Vorstand Kraetschmer rechnet mit den Stars ab +++

Es heißt, die Austria wäre bei rund vier Millionen Euro gesprächsbereit. Laut Bursa Hakimiyet soll der türkische Klub Bursaspor den Stürmer im Visier haben, jedoch nur 2,4 Mio. bieten. Die jüngste Offerte von Alavés hingegen liege dem Bericht zufolge bei drei Mio. Euro.

Heißt: Bei den Spaniern hofft man weiter auf eine Einigung. Der Kayode-Poker dürfte somit in die nächste Runde gehen. Zumal der 24-Jährige im Rückspiel der Europa-League-Quali bei Limassol (Hinspiel: 0:0) fehlt - und das, obwohl die Veilchen einen kapitalen Fehlstart in der Bundesliga hinlegten, ihren Top-Torjäger gut gebrauchen könnten. Der offizielle Grund: Trainingsrückstand.

Immer wieder Gerüchte

Kayode verpasste fast den Großteil der Vorbereitung, nachdem er vergangene Saison 24 Treffer erzielt hatte. Er war im Sommer 2015 nach Wien-Favoriten gewechselt. Trotz Vertrag bis 2019 strebt er nun einen Wechsel an. Gerüchte halten sich seit Monaten - zum Vollzug kam es bislang nicht.

Vielleicht hat sein Fehlen auch andere Gründe. Trainer Thorsten Fink betonte letzte Woche: "Er ist auch nur ein Mensch, das lässt ihn nicht kalt. Aber wir müssen schon schauen, was das Beste für Klub und Mannschaft ist."

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