Bundesliga

Double-Zug rollt wieder: Alle zittern vor dem LASK & »Don Didi«

Eine späte Punkteteilung im Wiener Derby (1:1) und eine Nullnummer von Tabellenführer Sturm gegen Hartberg (0:0), bedeutete umso mehr Freude für Salzburg-Bezwinger LASK. 

Das Meisterrennen in der Bundesliga erfährt die nächste Wende, weiterhin ist der Kampf für alle offen, nur fünf Punkte trennen die Spitze und Platz fünf. Gerade deshalb sind Drei-Punkter so wichtig, doch zwei Drittel der Liga ließen am Wochenende aus. Nun muss die Liga zittern. 

Denn: Mit dem nächsten Statement-Sieg meldete sich Dietmar Kühbauers LASK im Titelkampf zurück.

Wird LASK zum Gipfelstürmer? 

Das kommende Liga-Doppel gegen Sturm könnte bereits ein starker Hinweis auf den kommenden Bundesliga-Meister sein. Bereits seit der Übernahme durch Kühbauer Anfang Oktober werden immer mehr Stimmen laut, welche die Linzer als einen - wenn nicht sogar den - Meisterfavorit in Österreich sehen. Ein Punkteschnitt von 2,30, nur vier Niederlagen in 26 Runden und nun zwei Punkte hinter der Spitze, die Argumente werden nicht weniger.

Zwischenzeitlich schien der sehr lange andauernde Trainer-Effekt von "Don Didi" langsam abzukühlen. Im ganzen Februar und März gewann der LASK nur zwei Spiele, bei ebenso vielen Niederlagen und drei Remis. Die 2:4-Klatsche gegen Rapid vor zwei Wochen wirkte wie der Sargnagel für die Double-Träume der Oberösterreicher.

Meisterexpress nach Sieg gegen Austria in Fahrt

Stattdessen war sie die benötigte Initialzündung, die den Meisterexpress wieder ins Rollen brachte. Die Austria wurde 4:1 abgefertigt und am Wochenende gelang auch noch die Revanche an Red Bull Salzburg für das 1:5 in Daniel Beichlers erstem Spiel.

Mit einem größeren Moralboost hätte die Partie gar nicht enden können, denn auf den harten 2:2-Rückschlag in der 91. Minute folgte das erlösende 3:2 nur vier Minuten später. Da Sturm in Hartberg nur 0:0 spielte, kann der LASK im direkten Duell in der eigenen Raiffeisen-Arena bereits an den Grazern vorbeiziehen. Gewinnen sie auch das darauffolgende Auswärtsspiel, kann getrost vom Titelfavoriten gesprochen werden.

Kühbauer: "Nach Sturm weiß man mehr"

"Nach diesen zwei Spielen weiß man mehr, aber es ist danach noch immer nichts entschieden", war Kühbauer wichtig zu betonen. Das Cupfinale am 1. Mai gegen Altach könnte vor dem Saisonfinale für noch mehr Selbstvertrauen sorgen.

Die Liga zittert vor dem LASK, doch sie schöpft auch Hoffnung. Sollten sich der Erste und Zweite ein und sogar zweimal mit einer Punkteteilung trennen, ist die Tabellenspitze für alle im Handumdrehen in Reichweite.

Die Austria und Salzburg stehen jeweils fünf Punkte hinter Sturm und bekommen es zweimal miteinander zutun, Rapid hat einen Zähler mehr und hat Hartberg doppelt vor der Brust. Die Bundesliga ist spannend wie nie.

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