Jürgen Klopp ist seit Jänner 2025 als "Head of Global Soccer" bei Red Bull im Amt. Für den berühmten Ex-Bayern-Boss Uli Hoeneß eine Rolle, die nicht zum 58-Jährigen passt. Der 74-Jährige glaubt gar, Klopp kann dort wenig bewegen.
Mittlerweile ist Hoeneß als Ehrenpräsident und Aufsichtsratsmitglied bei den Bayern unterwegs. Mit etwas mehr Freizeit als gewohnt, gab er der "Bild" zuletzt sein erstes Interview in neun Jahren.
Teil davon waren auch Fragen nach Jürgen Klopp, den die Bayern und speziell Hoeneß schon öfters jagten. Allerdings nur als Trainer, denn nur dort sieht der 74-Jährige die Stärken des Ex-BVB- und Liverpool-Coaches: "Ich schätze ihn sehr, sehe ihn aber nur als Trainer und nichts anderes."
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Daher versteht Hoeneß auch nicht, wieso Klopp nun bei Red Bull eine ganz andere Rolle bekleidet. "Das ist für mich keine Rolle, die zu ihm passt. Jürgen Klopp muss auf dem Fußballplatz stehen, das ist keiner, der für Vorträge durch die Welt fliegt", so Hoeneß.
"Wie willst du etwas pushen?"
Deshalb sieht der einst wohl mächtigste Mann im deutschen Fußball auch nicht, welchen Mehrwert Klopp bringt: "Seine größte Stärke ist das Zwischenmenschliche, wie er die Spieler pushen kann. Aber wie willst du in Leipzig etwas pushen, wenn du schon wieder in Salzburg bist und dann nach Brasilien fliegst?"
Auch deshalb liegt die Zukunft des Menschenfängers, wenn es nach Hoeneß geht, auch auf der Trainerbank und auf einer speziellen obendrein: Als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft: "Das kann ich mir gut vorstellen."
Jürgen Klopp betonte hingegen bereits mehrfach, dass er in der jetzigen Rolle gut aufgehoben ist. Darüber hinaus soll sich auch sein Standpunkt, nie wieder in die Trainer-Rolle zurückzukehren, bislang nicht geändert haben.