Endlich ist es soweit: Jamal Musiala ist nach fünfeinhalb Monaten Pause wieder im Mannschaftstraining des FC Bayern. Der deutsche Nationalspieler arbeitet an seinem Comeback, nachdem er sich im Sommer eine schwere Verletzung zugezogen hatte.
Am Dienstagvormittag war es so weit: Jamal Musiala kehrte nach einer langen Reha-Pause ins Mannschaftstraining des FC Bayern zurück, wie die deutsche Bild berichtete.
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Der 22-Jährige, der sich im Juli bei einem Zusammenprall mit PSG-Torwart Gianluigi Donnarumma einen Wadenbeinbruch und mehrere Bänderrisse im Sprunggelenk zugezogen hatte, zeigte sich beim Training auf dem Platz an der Säbener Straße konzentriert und motiviert.
Musiala im Aufbautraining
Musiala war in den letzten Wochen zwar schon wieder auf dem Platz, jedoch meist im individuellen Aufbau-Training. Dort dribbelte er mit voller Geschwindigkeit und schoss auf das Tor. Am Dienstag konnte er nun endlich mit dem Team trainieren, absolvierte das Aufwärmen und erste Passübungen, jedoch ohne Zweikämpfe. Trainer Vincent Kompany hatte bereits vor dem 2:2 gegen Mainz gesagt, dass Musiala „nah dran“ sei und hoffte auf eine Rückkehr noch vor Weihnachten.
Keine Spiel-Minuten vor Heidenheim
Ob Musiala im letzten Spiel des Jahres gegen Heidenheim (Sonntag, 17:30 Uhr) schon wieder spielen kann, wird aktuell ausgeschlossen. Kompany betonte, dass der Plan ist, Musiala im Januar langsam an den Spielbetrieb heranzuführen.
Das Idealziel für das Comeback wären „erste Spielminuten im Januar“, möglicherweise im Testspiel am 6. Januar gegen RB Salzburg oder beim Liga-Auftakt am 11. Januar gegen Wolfsburg.
Weitere Rückkehrer bei Bayern
Musiala ist nicht der einzige Langzeitverletzte, der nun ins Training zurückkehrt. Auch Alphonso Davies (25) und Hiroki Ito (26), die sich beide im Frühjahr schwer verletzt hatten, haben mittlerweile ihr Comeback gefeiert. Davies gab sein Comeback am 9. Dezember gegen Sporting Lissabon, Ito schon am 22. November gegen Freiburg.