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Deutsche schießen gegen David Alaba

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Bild-Zeitung knöpft sich unseren Bayern-Star vor. Vorwurf wiegt schwer.

David Alaba bastelt eifrig an der eigenen Marke: Unter "da_27", dem Namenskürzel inklusive Trikotnummer bei Bayern, verkauft er seine Modelinie. Die sozialen Medien nutzt er hierfür als Plattform. So macht es Cristiano Ronaldo. So macht es Mitspieler Jerome Boateng. Das ist der Welt der jungen Fußballer.

+++ Slalom-Training: Hirscher fordert Alaba +++

Mal postet der Österreicher deshalb ein Foto mit Football-Star Odeell Beckham Jr. sowie Sprint-Rakete Usain Bolt. Mal sorgt er mit einem lustigen Video für Lacher. Zuletzt schaute er mit Kumpel Franck Ribery beim Kitzbühel-Slalom vorbei. Mit stylischer Jacke und cooler Brille posierte er für die Kameras. In Deutschland kam das gar nicht gut an.

Die Bild ätzt: "Er ist in den sozialen Netzwerken äußerst aktiv. Eine seiner letzten Veröffentlichungen: Eine Show-Einlage am Klavier vor Meisterschale, DFB-Pokal und Champions-League-Trophäe von 2013. An sich kein Problem - würde seine Performance auf dem Rasen stimmen."

ÖFB-Star hinkt Form hinterher

Alaba sei mehr Triple-Show als Triple-Form, so der harte Vorwurf: Er sei von seiner "normalen Verfassung seit Wochen weit entfernt, war auch zuletzt in Freiburg einer der Schwächsten". Der Linksverteidiger machte beim Gegentreffer keine allzu gute Figur. Für die Leistung beim 2:1-Zittersieg wurde er mit Note 5 abgestraft. Zwei Tage später folgte der Abstecher nach Kitzbühel.

© Instagram/David Alaba
Alaba

(c) Instagram/David Alaba

Fakt ist: Alaba läuft seit der enttäuschenden EM seiner Form hinterher. In Österreich wurde eine Positionsdebatte losgetreten. Nichtsdestotrotz ist er im Nationalteam und unter Bayern-Coach Carlo Ancelotti gesetzt, stand bei 21 von 24 Einsätzen in der Startformation.

Droht ihm bei Bayern Ärger?

Er selbst hält von der Kritik übrigens nichts: "Ich weiß, was ich kann und was ich bis jetzt schon geleistet und erreicht habe", hatte er etwa nach der Wahl zum Fußballer des Jahres 2016 betont. Nun könnte ihm aber nach der Snapchat-Schelte vom ÖFB während der EURO erneut Ärger drohen.

Schon Boateng war aufgund zu viel Internet-Präsenz von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge kritisiert worden. Der Zeitung zufolge wird Alabas Auftreten nicht minder kritisch beäugt.

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