In Köln: Peinlicher Fauxpas um Stöger

FC-Panne

In Köln: Peinlicher Fauxpas um Stöger

Der Wiener hatte Fußball-Deutschland am Sonntag fest im Griff.

Peter Stöger ist auch nach seinem Abschied beim 1. FC Köln noch omnipräsent: Auf den ersten Aufstellungszetteln, die der Verein am Sonntag vor dem Bundesliga-Spiel gegen Freiburg verteilte, war aus alter Gewohnheit noch der frühere Erfolgsmacher als Trainer angeführt.

Kurz zuvor war Stöger als neuer Coach bei Borussia Dortmund vorgestellt worden. Ob da bei den Geißböcken etwa Wehmut herrscht?

Der FC bemerkte den Fauxpas, der auf einer alten Vorlage beruhte, jedenfalls schnell und verteilte umgehend Aufstellungen, auf denen der neue Trainer Stefan Ruthenbeck angegeben wurde. Stöger war beim Tabellenletzten am vergangenen Sonntag nach viereinhalb Jahren von seinen Aufgaben entbunden worden.

Stöger, Schnee und Stromausfall

Er selbst dachte bei seiner Vorstellung beim Liga-Konkurrenten ebenfalls nochmals über Köln: "Ich komme von einem richtig geilen Klub. Das muss ich an dieser Stelle sagen." Übrigens: Das Namens-Missgeschick war nicht das einzige Kuriosum an diesem Nachmittag in Köln.

Heftiger Schneefall verzögerte den Anpfiff gegen Freiburg. Während der Partie musste bei einem Strafstoß der Elfer-Punkt gesucht werden, weil er unter dem nassen Weiß nicht zu sehen war. Am Ende vergeigte Köln eine 3:0-Führung und verlor 3:4.

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