Das große Österreicher-Duell - mit erstmals sechs ÖFB-Teamspielern in den Startaufstellungen - zwischen Werder Bremen und Leipzig gewann RB 2:1 (1:0).
Leipzig gewann mit Christoph Baumgartner, Nicolas Seiwald und Xaver Schlager gegen Werder mit Marco Friedl, dem starken Romano Schmid und Marco Grüll - sechs Österreicher zum Anpfiff in einer deutschen Bundesligapartie gab es laut Datenanbieter Opta davor noch nie. Leipzig schloss zumindest bis zum Abend zum drittplatzierten VfB Stuttgart auf. Werder, das seit 2019 gegen Leipzig sieglos ist, liegt weiter sieben Punkte vor einem Abstiegsplatz, weil auch der VfL Wolfsburg verlor.
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Der VW-Werksclub lag mit Patrick Wimmer (bis 66.) bei Bayer Leverkusen 3:1 in Führung, musste sich aber mit 3:6 geschlagen geben und hat unverändert drei Punkte Rückstand auf St. Pauli, das auf dem Relegationsplatz liegt. Borussia Mönchengladbach (mit Kevin Stöger ab 63.) hat im Kampf um den Klassenerhalt mit einem 2:2 zu Hause gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim (Mathias Honask bis 62.) wichtige Punkte liegengelassen.
Rückschlag für Hoffenheim
Die TSG 1899 Hoffenheim hat auf dem erhofften Weg in die Champions League den nächsten herben Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer unterlag mit Alexander Prass dem FSV Mainz 05 mit 1:2. Die Rheinhessen jubelten nach zwei Toren von Philip Tietz (13., 79.) über drei wertvolle Punkte im Abstiegskampf und das sechste ungeschlagene Spiel in Serie. Fisnik Asllani (23.) hatte zwischendurch ausgeglichen. Die Kraichgauer sammelten damit in den jüngsten sechs Spielen nur fünf Punkte und gewannen lediglich bei Schlusslicht Heidenheim.
An seiner alten Wirkungsstätte im Hamburger Volksparkstadion sammelte Michael Gregoritsch als Spieler des FC Augsburg neue Sympathien. Beim 1:1 entschied Schiedsrichter Deniz Aytekin kurz vor der Pause auf Foul an Gregoritsch in aussichtsreicher Position. Im TV war dann zu sehen, wie der Österreicher im Gespräch mit Aytekin deutlich machte, dass er nur ausgerutscht sei. Daraufhin nahm der Schiedsrichter die Entscheidung zurück und bedankte sich bei Gregoritsch, der von 2015 bis 2017 für den HSV gespielt hat.