Mega-Eklat bei Bullen-Aufstiegsfeier

Aufreger

Mega-Eklat bei Bullen-Aufstiegsfeier

Band sorgte bei Feier in Leipzig für Aufreger. Kritik an Bullen.

Das haben sich die Bosse von Red Bull Leipzig sicherlich anders vorgestellt! Bei der Aufstiegsfeier der Bullen verhöhnte die engagierte Berliner Band "Silly" den frischgebackenen Bundesliga-Aufsteiger. Die Band-Mitglieder trugen auf der Tribüne die Trikots anderer Ost-Vereine. Front-Frau Anna Loos stand mit einem Union-Berlin-Trikot am Mikrofon. Die anderen Musiker traten mit Shirts von Dynamo Dreseden, Hansa Rostock und dem 1. FC Magdeburg an und wurden für ihre Aktion von den tausenden Fans gnadenlos ausgepfiffen

"Der MDR hat uns zu einem Fußballfest für die ostdeutschen Klubs eingeladen. Also haben wir verschiedene Trikots von Vereinen angezogen, denen wir von unserer Herkunft her nahe stehen. Das sollte kein Affront gegenüber RB Leipzig sein", verteidigte "Silly-Sängerin" Loos gegenüber der Bild-Zeitung den skurrilen Auftritt.

Umstrittenes Bullen-Projekt
Hinter der Bühne soll es nach dem Auftritt zu hitzigen Wortgefechten gekommen sein, Bullen-Vorstand Oliver Mintzlaff spielte die Vorkomnisse allerdings herunter. "Von uns aus hätte Anna Loos auch ein zweites Mal auftreten können. Wir haben über den ersten Auftritt geschmunzelt. Ich freu mich für Dynamo und Aue, dass sie aufgestiegen sind. Und darüber, dass wir die Nummer 1 im Osten sind."

Das Projekt RB Leipzig ist in Deutschland nicht unumstritten. Kritiker werfen dem Klub vor, den Fußball im Osten zu zerstören und kritisieren die fehlende Traditions des Klubs. Der Erfolg gibt dem Bullen-Imperium bislang aber recht: Nur sieben Jahre nach der Vereinsgründung schafften die Bullen die in der fünften Liga gestarteten Bullen den Aufstieg in die Bundesliga.