ÖFB-Star Hinteregger erklärt hartes Foul

'Das war kein Frust'

ÖFB-Star Hinteregger erklärt hartes Foul

Nach einem bösen Foul im DFB-Cup-Halbfinale gegen die Bayern erklärte nun Martin Hinteregger was ihm dabei durch den Kopf ging.

Normalerweise kennt man ÖFB-Star Martin Hinteregger als klugen und fairen Defensiv-Akteur. Erst zwei Mal in seiner gesamten Profi-Karriere musste der Innenverteidiger per Ampelkarte den Platz verlassen. Damals spielter der 27-Jährige noch bei seinem Ex-Club Red Bull Salzburg. Beim DFB-Pokal-Halbfinale gegen die Bayern schrammte "Hinti" nur hauchdünn an seinem ersten Ausschluss in Deutschland vorbei.

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Schon in der Nachspielzeit der Partie in der Münchner Allianz Arena ließ sich Hinteregger zu einem unnötigen Foul hinreißen. Im Zweikampf mit Bayerns Thiago drückte der Kärntner seinen Gegenpieler aus vollem Lauf über die Seitenlinie, sodass dieser gegen die Werbebande krachte.Thiago blieb glücklicherweise unverletzt, Hinteregger kam etwas glücklich nur mit Gelb davon.

In der "ARD" erklärte der ÖFB-Kicker den heftigen Einstieg gegen den Spanier. Ein Frustfoul im Angesicht des drohenden Pokal-Aus will sich Hinteregger nicht unterstellen lassen.

"Das war kein Frust. Natürlich wars ein dummes Foul. Das tut mir leid", gibt sich Hinteregger reumütig und fährt fort: "Wenn man 90 Minuten Lewandowski gewöhnt ist, der hat einen ganz anderen Körper – und dann kommt einer, der nicht so viele Kilo auf die Waage bringt, dann sieht das schon mal anders aus. War natürlich nicht meine Absicht."