Dass Leon Goretzka keine Zukunft beim FC Bayern München hat, ist seit längerem bekannt. Nun könnte der DFB-Star schon in diesem Winter den Rekordmeister verlassen.
Laut der "Bild" steht Leon Goretzka (30) auf der Einkaufsliste von Atlético Madrid. Das Gerücht wird durch die Sichtung von Mateu Alemany (62), Sportdirektor der Rojiblancos, verstärkt. Er flog am späten Montagabend von Madrid nach München.
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Was genau der Sportdirektor in München machte, ist derzeit unbekannt. Die Berateragentur von Goretzka, "Roof", befindet sich im Münchner Nobelvorort Grünwald. Ebenfalls läuft der Vertrag des Mittelfeldspielers im Sommer 2026 aus. Somit dürfen er und sein Beraterteam seit dem 1. Jänner frei mit anderen Vereinen verhandeln.
Freier Platz bei Atlético Madrid
Seit mehreren Wochen stehen die Zeichen auf Abschied. Gespräche für eine Verlängerung wurden geführt, aber bisher ohne Erfolg. Nun könnte sich Atlético in die Verhandlungen einmischen.
Der Hauptstadtklub sucht einen sofortigen Ersatz für Conor Gallagher (25). Der Engländer wurde im Jänner für 40 Millionen Euro an Tottenham verkauft. Für Bayern wäre ein Goretzka-Abschied im Winter ein finanzieller Erfolg.
Ersatz gefunden
Der Rekordmeister könnte damit einen zweistelligen Millionenbetrag erhalten. Der aktuelle Marktwert vom DFB-Star liegt bei 15 Millionen Euro. Die Verantwortlichen bei Bayern München stehen einem Winter-Verkauf offen gegenüber, so die "Bild". Wichtig: Solange Coach Vincent Kompany (39) seine Zustimmung gibt.
Zudem könnte sich Bayern bei einem Deal das hohe Gehalt von Goretzka, welches auf bis zu 17 Millionen Euro pro Jahr geschätzt wird, sparen. Mit den zusätzlichen Einnahmen könnte auch der Tabellenführer der deutschen Bundesliga auf dem Transfermarkt aktiv werden.
Auf der Einkaufsliste steht Givairo Read (19) von Feyenoord Rotterdam. Hinter ihm sind auch mehrere Klubs aus der Premier League her. Read ist aber kein Mittelfeldspieler, sondern ein Rechtsverteidiger. Somit könnte durch diese Verpflichtung ÖFB-Star Konrad Laimer (28) wieder häufiger im defensiven Mittelfeld auflaufen und den Goretzka-Abschied kompensieren.