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Liverpool: Klopp bangt um seinen Job

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Nach Blamage bei Leicester City fand der deutsche Trainer offene Worte.

Wer hätte das gedacht? Leicester City, der Krisen-Meister, der in der Premier League gegen den Abstieg kämpft, schießt im ersten Spiel nach dem Rauswurf von Claudio Ranieri den FC Liverpool ab. Während bei den "Foxes" nach dem 3:1 alles besser zu werden scheint, reagiert bei Jürgen Klopp und Co. Ernüchterung.

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"Es war nicht gut genug zum Start, nicht gut genug in der Mitte und nicht gut genug am Ende", analysierte der 49-Jährige. Sein Team sei nicht bereit gewesen: "Offensichtlich haben wir nicht genug versucht, oder es mit den falschen Werkzeugen versucht - was auch immer." Noch zu Jahresbeginn mischte Liverpool im Meisterschaftskampf mit. Es kam der Rückfall.

Als Tabellenfünfter fehlen bereits 14 Punkte auf Leader Chelsea. Die Qualifikation für die Champions League wackelt bedenklich. Klopp, dessen Vertrag bis 2022 läuft: "Es wird langsam richtig ernst für uns. Es geht bei uns allen um unsere Zukunft, auch um meine."

"Spieler brauchen mehr Hilfe"

Er fühle sich "maximal verantwortlich" für den Negativlauf: "Wir müssen diesen Auftritt analysieren und reagieren, um wieder zu gewinnen", so der frühere BVB-Coach: "Ich glaube nicht, dass die Spieler nicht gut genug sind. Ich denke, sie brauchen nur mehr von meiner Hilfe, um das jede Woche zeigen zu können."

Liverpool konnte nur eine der letzten sieben Liga-Partien gewinnen. Somit droht nach dem Aus in den Cup-Bewerben die nächste titellose Saison. Zuletzt eroberte man im Jahr 2012 den League Cup.

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