Die Vertragsgespräche zwischen dem FC Bayern und ÖFB-Star Konrad Laimer gestalten sich schwierig. Ein harter Gehaltspoker zwischen dem Verein und dem Defensiv-Allrounder deutet sich an.
Beim FC Bayern München spitzt sich die Situation um die Vertragsverlängerung von Konrad Laimer weiter zu. Sportvorstand Max Eberl ließ bereits durchblicken, dass die Vorstellungen beider Seiten noch deutlich auseinanderliegen. Neue Details von Transfer-Insider Florian Plettenberg verdeutlichen nun die komplizierte Lage rund um den 28-jährigen Salzburger.
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Laut Plettenberg stehen vor allem finanzielle Aspekte im Fokus der Unstimmigkeiten. Der Journalist erklärte bei Sky: „Er verdient jetzt schon mehr als 10 Millionen in einer perfekten Saison. Seine Forderungen liegen bei mindestens 15 Millionen. Da werden die Bayern nicht mitmachen.“ Der Verein verfolgt demnach eine klare Linie in seiner Gehaltsstruktur und sieht die Verantwortung bei Laimer: „Wenn, dann muss sich Laimer auf die Bayern zubewegen. Das wird ein harter Poker.“
Bayern könnten Exempel statuieren
Besonders brisant ist die Einschätzung, dass der Klub hart bleiben könnte, um seine finanzielle Disziplin zu demonstrieren. Plettenberg hält es für möglich, dass keine Einigung erzielt wird: „Die Möglichkeit, dass mit Laimer nicht verlängert wird, um ein Exempel zu statuieren, die ist auf alle Fälle gegeben.“ Damit würden die Verantwortlichen ein deutliches Signal an den restlichen Kader senden.
Sportlicher Wert bleibt unbestritten
Trotz der harten Verhandlungsposition schätzen die Münchner die Qualitäten des Österreichers. Laimer gilt mannschaftsintern als wertvolle Stütze. „Aber die wissen schon auch, was sie an Laimer haben. Denn er ist immer noch einer der besten Außenverteidiger, die es in Europa gibt“, betonte der Insider. Der aktuelle Vertrag des Nationalspielers läuft noch bis 2027, weshalb vorerst kein unmittelbarer Zeitdruck herrscht.
Ungewisse Zukunft in München
Dennoch zeigt die aktuelle Tendenz, dass eine Verlängerung kein Selbstläufer wird. Sollten sich beide Parteien in den kommenden Monaten nicht annähern, könnte Laimer trotz seiner sportlichen Wichtigkeit mittelfristig zu einem Kandidaten für einen Abschied werden. Ein Verbleib über 2027 hinaus hängt maßgeblich davon ab, wie weit sich der Spieler und der FC Bayern in den Gehaltsfragen aufeinander zubewegen.